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	<title>Krise-News &#187; Gesellschaft</title>
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		<title>Generalstreik in Griechenland</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 09:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für 24 Stunden wollen Tausende Griechen heute die Arbeit niederlegen und gegen den radikalen Sparkurs ihrer Regierung protestieren. Seit dem frühen Morgen sammelten sich immer mehr Demonstranten vor dem griechischen Parlament. Geplant ist, im Laufe des Tages alle Zufahrtsstraßen zum Parlament zu blockieren. Es ist eine regelrechte Belagerung des Gebäudes geplant. Durch den Generalstreik fallen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für 24 Stunden wollen Tausende Griechen heute die Arbeit niederlegen und gegen den radikalen Sparkurs ihrer Regierung protestieren. </strong><br />
<span id="more-2233"></span></p>
<p>Seit dem frühen Morgen sammelten sich immer mehr Demonstranten vor dem griechischen Parlament. Geplant ist, im Laufe des Tages alle Zufahrtsstraßen zum Parlament zu blockieren. Es ist eine regelrechte Belagerung des Gebäudes geplant.</p>
<p>Durch den Generalstreik fallen außerdem viele öffentliche Verkehrsmittel wie Züge und Fähren aus. Da die Journalisten ebenfalls ihre Arbeit niederlegen, gibt es für 24 Stunden keine Nachrichten im Radio und TV.</p>
<p>Parallel dazu haben die EU-Finanzminister während ihrer Beratungen zur Griechenland-Krise immer noch keine Einigkeit erzielt.</p>
<p>U.a. wird auf N-TV aktuell live von den Massenprotesten berichtet. Es soll erste Festnahmen gegeben haben, obwohl es bisher noch weitestgehend friedlich geblieben ist.</p>
<p>Inzwischen kommt es zu gewaltsamen Ausschreitungen, angeblich auch zwischen links- und rechtsextremen Autonomen. Jetzt sollen auch Warnschüsse lt. Berichten auf N-TV zu hören gewesen sein. Steine werden auf Polizisten geworfen, die Polizei antwortet mit Tränengas.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,768460,00.html" target="_blank">SPIEGEL: Demonstranten wollen Griechenland lahmlegen</a><br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13430266/Griechen-rufen-zum-24-Stunden-Generalstreik-auf.html" target="_blank">Welt: Griechen rufen zum 24-Stunden-Generalstreik auf</a><br />
<a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/protestegriechenland104.html" target="_blank">Tagesschau: Per Streik gegen den Sparkurs</a></p>
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		<title>Auch Massenproteste in Indien</title>
		<link>http://www.krise-news.de/gesellschaft/auch-massenproteste-in-indien/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 23:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast die gesamte Welt schaut aktuell nach Nordafrika und den Nahen Osten, dabei finden auch in anderen Teilen der Welt immer mehr Massenproteste statt. Z.B. in Indien, wo jetzt in der Hauptstadt Neu-Dehli mindestens 100.000 Menschen gegen Arbeitslosigkeit und hohe Lebensmittelpreise auf die Straße gegangen sind. Indien hat im Moment mit einem enormen Preisanstieg bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast die gesamte Welt schaut aktuell nach Nordafrika und den Nahen Osten, dabei finden auch in anderen Teilen der Welt immer mehr Massenproteste statt. Z.B. in Indien, wo jetzt in der Hauptstadt Neu-Dehli mindestens 100.000 Menschen gegen Arbeitslosigkeit und hohe Lebensmittelpreise auf die Straße gegangen sind.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1515"></span></strong>Indien hat im Moment mit einem enormen Preisanstieg bei Lebensmitteln zu kämpfen. Bis Dezember stieg die Inflationsrate bis auf 18 Prozent an. Dabei soll der größte Teil der Inflation import sein. Ebenfalls stark steigende Weltmarktpreise für Lebensmittel treiben die indische Teuerungsrate nach oben.</p>
<p>Besonders betroffen von der Teuerung sind die ärmeren Bevölkerungsschichten. Mit Tageslöhnen von teilweise nur 1,50 Euro kann man inzwischen kaum noch überleben.</p>
<p>Es dürfte also nicht nur Unzufriedenheit sondern pure Verzweiflung die Inder auf die Straße treiben. Spätestens wenn das Geld nicht mehr für das Nötigste im Leben reicht, hat man nichts mehr zu verlieren.</p>
<p>Die steigenden Weltmarktpreise für lebensnotwendige Güter könnten noch mehr Regionen ins Chaos stürzen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
<a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/indien-massenproteste-gegen-arbeitslosigkeit-und-teure-lebensmittel_aid_602772.html" target="_blank">Focus: Indien &#8211; Massenproteste gegen Arbeitslosigkeit und teure Lebensmittel</a><br />
<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/indien_protest_lebensmittelpreise_1.9657876.html" target="_blank">NZZ Online: Massenproteste gegen hohe Lebensmittelpreise in Indien</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wieder Massenstreik in Griechenland</title>
		<link>http://www.krise-news.de/gesellschaft/wieder-massenstreik-in-griechenland/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 16:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während alle Welt nach Libyen schaut, legen die Griechen heute erneut das Land mit einem Massenstreik lahm. Damit will man gegen unpopuläre Arbeitsmarkt-Reformen und Sparpläne der Regierung demonstrieren. Zuerst begannen Seeleute mit dem Streik, worunter der Fährverkehr zu leiden hatte. Auch der Nahverkehr (Bus und Bahn) beteiligte sich am Generalstreik. Aufgrund der Beteiligung der Fluglotsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während alle Welt nach Libyen schaut, legen die Griechen heute erneut das Land mit einem Massenstreik lahm. Damit will man gegen unpopuläre Arbeitsmarkt-Reformen und Sparpläne der Regierung demonstrieren.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1507"></span></strong>Zuerst begannen Seeleute mit dem Streik, worunter der Fährverkehr zu leiden hatte. Auch der Nahverkehr (Bus und Bahn) beteiligte sich am Generalstreik.</p>
<p>Aufgrund der Beteiligung der Fluglotsen am Streik mussten mehr als 100 Flüge gestrichen werden. Außerdem legten heute Ärzte, Lehrer, Journalisten und Anwälte ihre Arbeit nieder.</p>
<p>Vor dem Parlament in Athen versammelten sich 30000 Demonstranten. Dabei kam es auch zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. Jugendliche sollen Steine und Brandbomben geworfen haben, die Polizei antwortete mit Tränengas.</p>
<p><strong>Quellen:</strong><a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/griechenland-ueber-30-000-demonstranten-vor-dem-parlament_aid_602706.html" target="_blank"><br />
Blick.ch: Stillstand im Pleiteland: Streiks legen Griechenland lahm<br />
Focus: Über 30.000 Demonstranten vor dem Parlament</a></p>
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		<title>Ägypten ist keine &#8220;Twitter-Revolution&#8221;</title>
		<link>http://www.krise-news.de/gesellschaft/agypten-ist-keine-twitter-revolution/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 14:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem interessanten Interview mit dem Deutschlandfunk relativiert der Journalist und Blogger Philip Rizk die Rolle von Twitter, Facebook &#38; Co. bei den aktuellen Unruhen in Ägypten. Auch berichtete Rizk von den Einschüchterungsversuchen seitens des Regime von Präsident Mubarak. Nach Einschätzung von Philip Rizk haben Internetdienste wie Twitter, Facebook u.a. zwar bei der Revolution in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einem interessanten Interview mit dem Deutschlandfunk relativiert der Journalist und Blogger Philip Rizk die Rolle von Twitter, Facebook &amp; Co. bei den aktuellen Unruhen in Ägypten. Auch berichtete Rizk von den Einschüchterungsversuchen seitens des Regime von Präsident Mubarak.</strong></p>
<p><strong><span id="more-1376"></span></strong>Nach Einschätzung von Philip Rizk haben Internetdienste wie Twitter, Facebook u.a. zwar bei der Revolution in Ägypten auch eine Rolle gespielt &#8211; aber nicht die entscheidende. Daher würde er es auch keine &#8220;Twitter-Revolution&#8221; nennen. Es war auch nicht in erster Linie die &#8220;Generation Facebook&#8221; auf den Straßen, sondern v.a. Leute aus den ärmeren Vierteln, Bauern und einfache Arbeiter. Viele von ihnen waren bisher noch nie im Internet. Natürlich haben die Internet-Netzwerke auch eine Rolle gespielt, aber nicht die Hauptrolle.</p>
<p>Stattdessen lief vieles über Mundpropaganda, die Leute haben sich zu Fuß auf den Straßen gesammelt und immer mehr Leute für die Demos mitgezogen, bis man Tausende von Leute war. Das ganze verlief wesentlich unkoordinierter als man nach den Medienbildern annehmen könnte.</p>
<p>Auch von Gegenmaßnahmen von Mubaraks Regime konnte Rizk berichten. So hat man versucht, mit verschiedenen Taktiken die Demokratiebewegung zu zerschlagen. Zuerst ging man mit Gewalt vor, dann ging man zu Propaganda über Staatsfernsehen und Radio über und jetzt versucht man, den Leuten Angst zu machen, dass sie ihre Jobs verlieren werden.</p>
<p>Wie hart auch früher das Regime gegen Kritiker vorging, hat Rizk 2009 am eigenen Leib erfahren. Anfang 2009 wurde er von der ägyptischen Staatssicherheit verhaftet und vier Tage lang an einem unbekannten Ort festgehalten und verhört.</p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1382263/" target="_blank">Deutschlandfunk: Ägypten ist keine &#8220;Twitter-Revolution&#8221;</a></p>
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		<title>DIW-Studie: Schon über 11 Millionen in Armut, Tendenz stark steigend</title>
		<link>http://www.krise-news.de/gesellschaft/diw-studie-schon-uber-11-millionen-in-armut-tendenz-stark-steigend/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 14:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade noch wurde vermeldet, die Abstiegssorgen der Mittelschicht seien ja statistisch unbegrendet. Und heute schon gibt es wieder Horrormeldungen zum Thema Armut. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in seinem Wochenbericht [1] verkündet, leben bereits über 11 Millionen Menschen bei uns unter der Armutsgrenze. Weiterhin hohes Armutsrisiko in Deutschland: Kinder und junge Erwachsene sind besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade noch wurde vermeldet, die Abstiegssorgen der Mittelschicht seien ja statistisch unbegrendet. Und heute schon gibt es wieder Horrormeldungen zum Thema Armut. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in seinem Wochenbericht [1] verkündet, leben bereits über 11 Millionen Menschen bei uns unter der Armutsgrenze.</p>
<blockquote><p><strong>Weiterhin hohes Armutsrisiko in Deutschland:</strong><br />
Kinder und junge Erwachsene sind besonders betroffen<br />
In Deutschland sind 14 Prozent der Bevölkerung oder 11,5 Millionen Menschen von relativer<br />
Einkommensarmut bedroht. Dies betrifft vor allem Haushalte mit Kindern und<br />
jungen Erwachsenen. Auch Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern weisen mit<br />
über 40 Prozent weit überdurchschnittliche Armutsrisiken auf. Zielgruppenspezifische<br />
Programme wie der Ausbau der Kinderbetreuungsinfrastruktur, die Einführung<br />
des Elterngeldes oder der Pflegeversicherung können das Armutsrisiko senken.</p></blockquote>
<p>Dabei hat die Zahl der in Armut lebenden Personen um rund ein Drittel zugenommen. Allerdings je nach Alter unterschiedlich stark.</p>
<blockquote><p>Das geringste Risiko der Einkommensarmut zeigt sich bei Erwachsenen im Alter von 46 bis 55 Jahren. (&#8230;)<br />
In den ersten Jahren nach einer Verrentung (Altersgruppe der 66- bis 75-Jährigen) fällt das Armutsrisiko<br />
ebenfalls unterdurchschnittlich aus. Im höheren Lebensalter ab 76 Jahren erreicht es wieder den Wert für die Bevölkerung insgesamt, unter anderem bedingt durch die kürzere  Lebensdauer von Männern und den damit verbundenen höheren Anteil von Witwen mit häufig etwas geringeren Alterseinkünften.<br />
Zum Teil weit überdurchschnittliche Armutsrisiken<br />
sind hingegen bei <strong>Kindern</strong> und insbesondere bei <strong>jungen Erwachsenen</strong> zu beobachten. Im Jahr 2008 lebten knapp ein Viertel der Erwachsenen im Alter von 19 bis 25 Jahren in Haushalten mit einem verfügbaren Einkommen unterhalb der Armutsschwelle. (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Wenn man bedenkt, dass Kinder und Jugendliche unsere Zukunft sind, rollt da noch einiges auf uns zu.</p>
<p>Quelle:<br />
[1]: <a href="http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.347305.de/10-7.pdf" target="_blank">http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.347305.de/10-7.pdf</a></p>
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		<title>Mittelschicht angeblich von Hartz IV kaum betroffen</title>
		<link>http://www.krise-news.de/gesellschaft/mittelschicht-angeblich-von-hartz-iv-kaum-betroffen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 21:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz4]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Financal Times Deutschland [1] heute vorrechnet, ist die Mittelschicht weit weniger vom Absturz ins Arbeitslosengeld II betroffen, als dort befürchtet wird. Hartz IV betrifft die Mittelschicht fast überhaupt nicht: Gerade einmal 0,3 Prozent der Empfänger von Arbeitslosengeld II verdienten bei ihrem letzten Arbeitgeber mehr als 3000 Euro brutto im Monat. Und gar nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Financal Times Deutschland [1] heute vorrechnet, ist die Mittelschicht weit weniger vom Absturz ins Arbeitslosengeld II betroffen, als dort befürchtet wird.</p>
<blockquote><p>Hartz IV betrifft die Mittelschicht fast überhaupt nicht: Gerade einmal 0,3 Prozent der Empfänger von Arbeitslosengeld II verdienten bei ihrem letzten Arbeitgeber mehr als 3000 Euro brutto im Monat. Und gar nur jeder 1000. kam auf wenigstens 3500 Euro, wie eine noch unveröffentlichte Berechnung des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) zeigt. Der Durchschnittslohn von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland liegt bei 3100 Euro.</p></blockquote>
<p>Na dann ist ja alles gut, da werden ja z.B. die ganzen &#8220;Mittelschichtler&#8221; jenseits der 45-Jahresgrenze nun aufatmen können. Genauso wie die &#8220;gefühlte&#8221; Inflation scheint auch der Eindruck, dass die Mittelschicht vom sozialen Abstieg bedroht ist, völlig &#8220;falsch&#8221; zu sein, jedenfalls wenn man nach diesem Artikel geht.</p>
<blockquote><p>Zwar stammt die Stichprobe der IZA-Berechnung aus dem Jahr 2007, weil jüngere Daten noch nicht vorliegen. Trotz der Zeitverzögerung seien die Zahlen aber ein verlässlicher Indikator, urteilt das Institut: &#8220;Ehemalige Mittel- und Gutverdiener sind bei Hartz IV ein absolutes Randphänomen&#8221;, sagte IZA-Arbeitsmarktdirektor Hilmar Schneider dem Wirtschaftsmagazin Capital.</p></blockquote>
<p>Naja, 2007 oder 2008 oder 2009&#8230; Sowas wäre ja nur von Belang, wenn wir gerade in einer schweren Wirtschaftskrise wären&#8230;</p>
<blockquote><p>Bereits unter den Beziehern von Arbeitslosengeld I sind Besserverdiener eine kleine Minderheit. Eine interne Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt: Weniger als acht Prozent der Menschen, die Ende des abgelaufenen Jahres die Leistung bezogen, erzielten in ihrem letzten Job ein monatliches Salär zwischen 3000 Euro und 4000 Euro brutto. Nur jeder 20. lag darüber.</p></blockquote>
<p>Schön, dass die Besserverdienenden, die für Notfälle oft auch was auf der &#8220;hohen Kante&#8221; haben, aus ihrer hohen Höhe keinen Absturz durch Hartz4 zu befürchten haben.</p>
<p>Dennoch ist die Furcht der Mittelschicht durchaus berechtigt, wenn man die Prognosen für die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung mit einbezieht. V.a. für ältere Arbeitnehmer erhöht sich hier der Druck, unbedingt eine Arbeitslosigkeit zu vermeiden, um nicht nach 12 Monaten in Hartz4 zu rutschen. Dass dies bis 2007 für gut ausgebildete Fachkräfte, besonders in jüngeren Jahrgängen, überhaupt keine Rolle spielte, hilft den heute von Hartz4 bedrohten kein Stück weiter.</p>
<p>Quelle:<br />
[1]: <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:neue-berechnung-mittelschicht-von-hartz-iv-kaum-betroffen/50075322.html" target="_blank">http://www.ftd.de/politik/deutschland/:neue-berechnung-mittelschicht-von-hartz-iv-kaum-betroffen/50075322.html</a></p>
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