Fast die gesamte Welt schaut aktuell nach Nordafrika und den Nahen Osten, dabei finden auch in anderen Teilen der Welt immer mehr Massenproteste statt. Z.B. in Indien, wo jetzt in der Hauptstadt Neu-Dehli mindestens 100.000 Menschen gegen Arbeitslosigkeit und hohe Lebensmittelpreise auf die Straße gegangen sind.

Indien hat im Moment mit einem enormen Preisanstieg bei Lebensmitteln zu kämpfen. Bis Dezember stieg die Inflationsrate bis auf 18 Prozent an. Dabei soll der größte Teil der Inflation import sein. Ebenfalls stark steigende Weltmarktpreise für Lebensmittel treiben die indische Teuerungsrate nach oben.

Besonders betroffen von der Teuerung sind die ärmeren Bevölkerungsschichten. Mit Tageslöhnen von teilweise nur 1,50 Euro kann man inzwischen kaum noch überleben.

Es dürfte also nicht nur Unzufriedenheit sondern pure Verzweiflung die Inder auf die Straße treiben. Spätestens wenn das Geld nicht mehr für das Nötigste im Leben reicht, hat man nichts mehr zu verlieren.

Die steigenden Weltmarktpreise für lebensnotwendige Güter könnten noch mehr Regionen ins Chaos stürzen.

Quellen:
Focus: Indien – Massenproteste gegen Arbeitslosigkeit und teure Lebensmittel
NZZ Online: Massenproteste gegen hohe Lebensmittelpreise in Indien

 


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