Die Lage auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich weiter zu. Wie Bloomberg berichtet, wirft Nordkorea dem südlichen Nachbarn vor, die Spannungen zwischen den beiden Staaten bis zu einer „unkontrollierbaren extremen Phase“ zu steigern, v.a. durch gemeinsame Militärmanöver mit der USA. [1]

North Korea said South Korea is raising tension on the Korean Peninsula to an “uncontrollable extreme phase” by holding military exercises with the U.S. and planning a live-firing drill today by navy ships.

Die südkoreanische Regierung wolle anscheinend die Konfrontation der Staaten immer weiter zu eskalieren und einen Krieg zu beginnen.

Das könnte man alles als „Säbelrasseln“ abtun, aber sicher werden aktuelle militärische Manöver seitens Südkorea nicht zur Entspannung der Lage beitragen. So plant heute die Marine Testschüsse in das Gebiet in der Nähe von Daecheong Island. Nordkorea protestiert dagegen, da die Abschüsse in ihren territoritalen Gewässern landen würden.

Es dürfte sicher nicht besonders klug sein, in der derzeit angespannten Situation solche Übungen gerade an der Grenze zu nordkoreanischen Gewässern abzuhalten. Auch wenn man von südkoreanischer Seite verkündet, bestimmte Gebiete extra bewusst bei den Übungen zu meiden.

Wenn man wirklich einen Krieg vermeiden will, sollte von vornherein auf eine Deeskalationsstrategie gesetzt werden, anstaatt die Situation noch weiter anzuheizen, bis sie völlig ausser Kontrolle gerät.

Quelle:
[1]: Bloomberg: North Korea Says Tensions ‘Extreme’ as South Korea Plans Drills


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2 Kommentare zu „Korea-Krise: Nordkorea wirft Südkorea vor, die Lage zu eskalieren und einen Krieg zu provozieren“

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