US-Elitesoldaten sollen während einer Spezialoperation in der pakistanischen Garnisonsstadt Abbottabad Osama Bin Laden per Kopfschuss getötet haben. Inzwischen wird berichtet, man habe den Leichnahm schon auf See bestattet.

Auf allen Medienkanälen wird der „Triumpf“ verkündet: Osama Bin Laden ist tot. Erschossen während einer speziellen Mission von US-Elitesoldaten in Pakistan, angeordnet vom innenpolitisch angeschlagenen US-Präsident Barack Obama.

Wer jetzt hofft, dass damit der „War on terror“ endlich bald sein Ende findet, der wird schon kurz darauf wieder enttäuscht. Natürlich ist die Alarmbereitschaft jetzt besonders groß, da man mit Vergeltungsschlägen seitens der Terroristen rechnet. Auch ist höchst zweifelhaft, ob mit dem Tod des personifizierten Feindbilds der USA bzw. des Westens dessen Organisation überhaupt nachhaltig geschwächt werden konnte.

Schon in Kürze wird es wahrscheinlich einen offiziellen Nachfolger geben und der „Krieg gegen den Terror“ und damit auch die Fortführung der verschärften Sicherheits- und Überwachungsgesetze geht unvermindert weiter.

Neben den ganzen Jubelmeldungen in den Medien sollte man auch die Diskussionen in verschiedenen Foren verfolgen, wo mehr als nur Skepsis geäußert wird. [1] [2]

Wie es scheint, glauben sehr viele der US-Regierung fast kein Wort mehr. Trotzdem wird wohl Obama jetzt innenpolitisch von dieser Meldung profitieren. Der SPIEGEL freut sich schon, jetzt ist Obama „Nie mehr Mr. Feigling“. [3]

Man sollte ab sofort besonders wachsam verfolgen, was für Ereignisse und Entscheidungen nun im „Windschatten“ dieser Entwicklung verkündet werden.

Quellen:
[1]: SPIEGEL-Forum
[2]: DasGelbeForum
[3]: SPIEGEL: Nie mehr Mr. Feigling


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1 Kommentar zu „Osama Bin Laden ist tot – der War on Terror geht weiter“

  • Der folgende Vortrag aus dem Jahr 1916 ist heute aktueller denn je. Im Unterschied zu allen
    Oberflächlichkeiten, die so genannte Friedensforscher bis heute hervorgebracht haben, wird
    hier erstmals die wirkliche Ursache der Bürger- und Völkerkriege auf wissenschaftlicher
    Grundlage erklärt: eine seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung und die daraus
    resultierende systemische Ungerechtigkeit, die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz.

    Der wissenschaftliche Inhalt des Vortrages wird in keiner Weise dadurch berührt, dass es
    heute keine Goldwährung (bzw. Golddeckung des Papiergeldes) mehr gibt. Der
    entscheidende Fehler auch des heutigen Papiergeldes ist eine parasitäre – der wesentlichen
    Tauschfunktion widersprechende – Wertaufbewahrungsfunktion, die gänzlich unreflektiert
    dem Goldgeld der Antike nachgeäfft wurde. Erst dadurch erhält auch das Papiergeld seine
    erpresserische Eigenschaft als Zinsgeld, welches die Gesellschaft – sowohl innerhalb der
    Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten – in Zinsverlierer (Proletariat) und
    Zinsgewinner (Dekadenz) aufspaltet, bis der nächste Krieg unvermeidlich wird.

    Wenn im Folgenden von „Rentnern“ die Rede ist, so sind damit Zinsrentner (Kapitalisten)
    gemeint, die auf Kosten der Mehrarbeit anderer existieren, und nicht etwa Altersrentner, die
    eine Versicherungsleistung beziehen, für die sie zuvor selbst gearbeitet haben.

    Allein die Notwendigkeit dieser kurzen Einwandvorwegbehandlung beweist die grenzenlose
    Unwissenheit – insbesondere der Politiker und so genannter Wirtschaftsexperten – der
    halbwegs zivilisierten Menschheit des 21. Jahrhunderts gegenüber der grundlegendsten
    zwischenmenschlichen Beziehung, dem Geld:

    http://www.swupload.com//data/Krieg_SG.pdf

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