Jetzt geht es auch in Libyen los. Für den heutigen Donnerstag hat die Opposition in ganz Libyen zu Protesten gegen die Regierung von Staatschef Muammar al-Gaddafi aufgerufen. Der Donnerstag soll ein „Tag des Zorns“ werden.

Nach den Unruhen in Tunesien und Ägypten begehren jetzt auch Libyens Oppositionelle gegen die Regierung auf. Die letzten Tage kam es bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei zu einigen Verletzten und lt. Oppositionskreisen sechs Toten.

Staatschef Muammar al-Gaddafi hatte schon während der Unruhen in Tunesien und Ägypten diese scharf kritisiert. Er kündigte an, in Libyen keine Massendemonstrationen zuzulassen.

Ob sich davon die Demonstranten einschüchtern und abhalten lassen, bleibt abzuwarten. Es hängt wohl auch davon ab, wieviele Menschen die Opposition auf die Straße bringen kann. Ab einer gewissen Menge lässt sich die Masse auf den Straßen selbst mit Einsatz des Militärs kaum noch bändigen. Gelingt es Gaddafi nicht, die Proteste jetzt schon im Keim zu ersticken, könnten sehr bald auch seine Tage gezählt sein.

Quellen:
Handelsblatt: Blutige Proteste in Libyen gegen Diktator Gaddafi
Focus: Massenproteste in Libyen angekündigt
Salzburger Nachrichten: Die Libyer haben genug vom Revolutionsführer


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