Erneut darf ein „ausgesprochener Skeptiker“ (O-Ton von Welt Online) in einer „Mainstream-Publikation“ seine Einschätzung abgeben.

Faber führt erstmal als Beispiel einen Fondmanager an, der sämtliche Anlagen in Bargeld umgeschichtet hat, weil er Aktien und Edelmetalle für überbewertet hält. Da Faber selbst pessimistisch für die langfristige Entwicklung ist, kann er das teilweise durchaus nachvollziehen.

Dann erklärt er aber, warum auch Bargeld bzw. Liquidität keine Sicherheit bietet. Durch die aktuelle und schon ziemlich lang anhaltende Niedrigstzins-Politik der FED würden Bargeld-Halter nach und nach über die Inflation enteignet. Selbst wenn man das Geld für eine begrenzte Zeit festlegt, bekommt man im Normalfall nicht genug Rendite, um die Inflationsrate auszugleichen. Durch die real negativen Leitzinsen würde also nach und nach ein Wertverlust eintreten, der einer schleichenden Enteignung der Sparer gleichkommt.

Daher rät Faber zu „Aktien, Immobilien, Rohstoffe sowie deren Produzenten und Edelmetalle (sowie Sammelobjekte wie Kunst, Briefmarken, Antiquitäten)“. In Deutschland hält er Immobilien und Aktien für besonders attraktiv. Sie weisen jedenfalls eine wesentlich höhere Verzinsung auf als festverzinsliche Papiere.

Edelmetallen steht er ebenfalls sehr positiv gegenüber – auch wenn eine relativ große Volitalität an den Märkten zu erwarten ist.

Wieviel man von Fabers Anlageempfehlungen für sich annehmen will, hängt vom eigenen Anlage-Typus ab. Will man kurzfristig eine möglichst hohe Rendite erzielen oder möchte man aus Furcht vor einem schnellen „Game Over“ (GO) möglichst viel von seinem Vermögen nur absichern?

Quelle:
Dr. Doom – US-Notenbank enteignet die Anleger


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