In diesem Podcast behandelt Ken Jebsen diesmal das Thema: „Was haben Hiroshima, Nagasaki und Fukushima gemeinsam?“

Die Antwort liefert er gleich selbst: „Nun, in allen drei Fällen wurde die Zivilbevölkerung Japans massiver radioaktiver Strahlung ausgesetzt.“

Und wie Fukushima gezeigt hat, gibt es das „Restrisiko“ bei AKWs nicht nur in der Theorie.

Trotzdem sind Atomkraftwerke nach wie vor ein lukratives Geschäft für die Betreiber. Aber nur, weil sie selbst nicht das gesamte potentielle Risiko für den Betrieb ihrer AKWs tragen müssen. Wäre dafür eine Versicherung abzuschließen (soweit sich dafür eine Versicherungsgesellschaft finden würde), wäre diese so teuer, dass Atomstrom auf einmal gar nicht mehr so „billig“ wäre. Im Gegenteil, Atomstrom wäre dann im Vergleich zu anderen Energieformen viel zu teuer.

Für Jebsen geht es sogar bei der zivilen Nutzung der Atomkraft weniger um die Erzeugung von Strom sondern vielmehr um die militärische Komponente, um Atomwaffen.

Auch erwähnt er die Folgen des Einsatzes von Uranmunition, deren Langzeitfolgen ähnlich schlimm sein dürften wie der kürzlich geschehene Supergau an der japanischen Ostküste.

Hier geht es zum Podcast:
Youtube: KenFM über: Fukushima 2013


Ähnliche Artikel:

Kommentieren

Themen
Eingetragen bei:
Kalender
Juni 2017
M D M D F S S
« Apr    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  
News Feed