Gestern lud Anne Will (ARD) Ihre Gesprächrunde zum Thema: „Schulden-Tragödie in Athen – wer zahlt für das Desaster?“. Über die Griechenland-Euro-Krise diskutierten Dirk Müller (Börsenexperte), Gregor Gysi (Die Linke), Otto Fricke (FDP), Marie-Christine Ostermann (Unternehmerin) und Rolf Becker.

Hier geht es direkt zum Video der Sendung:
http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill3033.html

Besonders interessant waren die verbalen Attacken von Dirk Müller gegen Otto Fricke, zu denen dieser teilweise gar kein Contra mehr parat hatte.

Es waren sich auch praktisch alle einig, dass die Umschuldung Griechenlands unvermeidbar ist. Das klang bis vor wenigen Monaten alles noch ganz anders in genau den gleichen Talkrunden. Jetzt, wo das nächste „Care-Paket“ für Griechenland ansteht, redet man so langsam Klartext.

In erster Reihe redete v.a. Dirk Müller Tacheles. Für ihn ist heute schon klar, dass ein Teil dieser Hilfszahlungen jetzt schon nicht mehr rückzahlbar sind. Daher grenzt für ihn jede weitere Hilfszahlung an Griechenland an eine Veruntreuung von Steuergeldern.  Und man hätte vor einem Jahr schon wissen müssen, dass man mit dem Geld maximal Zeit erkauft, nicht die Lösung des Schuldenproblems.

An dieser Stelle sei auch nochmal auf das kürzliche Interview von Dirk Müller mit dem DAF verwiesen:
DAF: Dirk Müller: „Finale Phase hat begonnen: Wir kollabieren!“


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