Neben den Banken und der Realwirtschaft erlebt aktuell noch ein anderes Gebilde seine ganz persönliche Krise: die schwarz-gelbe Koalition in Berlin.

Von Umfrage zu Umfrage sinken ihre Werte, v.a. durch den Stimmenschwund der FDP.

Und dabei wurde mit den von vielen erwarteten „harten Reformen“ mit ganz viel „sozialer Kälte“ noch gar nicht begonnen. Trotzdem so einen Abschwung muss denen auch erst einer nachmachen!

Bei der Sonntagsfrage vom 10.02.2010 kam bei Forsa folgendes Ergebnis heraus:

CDU/CSU: 34 %
SPD: 22 %
Grüne: 17 %
FDP: 8 %
LINKE: 11 %
Sonstige: 8 %

Quelle: http://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm

Schwarz-Gelb käme damit nur noch auf zusammen 42 %, Rot-rot-grün auf 50 %. Schwarz-grün, was als Variante auch immer wieder mal ins Gespräch gebracht wird aktuell, würde immerhin 51 % erreichen.

Wieder mal nicht weiter aufgeschlüsselt wurden die sonstigen Parteien, die auf immerhin 8 % kommen. Spätestens bei solchen Werten wäre ein Nähern der 5-Prozent-Hürde von einer Partei nicht unrealistisch. Daher sollte man doch so langsam dieser Gruppe von Alternativen etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.

Bei der letzten Bundestagswahl kam beispielsweise die Piratenpartei auf 2 %, dabei war sie zum ersten Mal überhaupt bei einer Bundestagswahl angetreten. Wieviel % von den Sonstigen sie wohl aktuell auf sich vereinigen könnte? Ab 3 bis 4 % wird es endgültig interessant, ein Einzug in den Bundestag käme in Reichweite.


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