Was für ein Erfolg: zum ersten Mal kann die junge Piratenpartei die 5 Prozent-Hürde überspringen. Nun will man auch bundesweit angreifen. Die FDP dagegen versinkt in der Bedeutungslosigkeit. Unter 2 Prozent hat sie lt. letzten Umfragen in Berlin erzielt.

Der Abstieg der Liberalen geht weiter. Mit unter 2 Prozent ist man in Berlin deutlich an der 5-Prozent-Hürde gescheitert. Und es stellt sich die Frage, wie jetzt noch die Partei das Ruder rumreißen will? Auch das Ende der schwarz-gelben Koalition und Neuwahlen würde im Moment nur in ein Desaster für die FDP münden, da es für sie keine Koalitions-Perspektive im Bund mehr gibt.

Einzig ein „Anti-Euro-Schuldenunion“-Kurs könnte den Absturz jetzt noch abfedern. Dazu müssten sich aber erst die Leute um Frank Schäffler in der FDP durchsetzen und die Führung dort übernehmen.

Ganz anders dagegen ist die Situation bei der Piratenpartei. Lange Zeit von den Medien meist totgeschwiegen wie alle anderen sonstigen Parteien auch, kam man die letzten Wochen nicht mehr an der Partei vorbei. Auf einmal war von Umfragewerten die Rede, die ein Ergebnis knapp über 5 Prozent möglich erscheinen ließen. Und schon gab es einen unglaublichen Endspurt im Wahlkampf der Piraten. Von Umfrage zu Umfrage kletterten die Werte der Partei. Am Ende hiess es, die Piraten könnten sogar bis zu 9 Prozent der Berliner Stimmen bekommen.

Und tatsächlich scheinen die Piraten am Ende ein Ergebnis von 9 Prozent erreicht zu haben. Damit hat man den entscheidenden Schritt gemacht aus dem Schatten der sonstigen Splitterparteien heraus, die angeblich alle eh nie Chancen haben, in die Parlamente einzuziehen. Was genau die Piraten aus ihren Mandaten machen werden, wird sich natürlich noch zeigen.

Quellen:
Tagesschau: SPD vorn, Piraten im Parlament, FDP am Boden


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