Jetzt konnte man sich doch noch einig werden. Die Euro-Zone hat sich auf einen Finanzierungsmechanismus für Griechenland verständigt, bei der im Notfall der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Mitgliedstaaten der Euro-Zone mit bilateralen Krediten aushelfen werden.

Vgl.
Handelsblatt: Euro-Zone beschließt Notfallplan für Athen
Spiegel: Euro-Länder schließen Rettungspakt für Athen

In den Tagesthemen (ARD) wird aber schon „beruhigt“, das ganze gilt wirklich nur für den absoluten Notfall (ist klar). Und dann ist es auch nicht gesagt, dass wir am Ende wirklich einen Euro verlieren werden – das ganze würde dann ja als Schulden gezahlt und die würden ja normalerweise zurückgezahlt. Na dann…

Lustigerweise werden gerade diese Garantien die Finanzmärkte wohl zunächst beruhigen. Und dann kann Griechenland erstmal weiter regulär seine Staatsanleihen loswerden und seine Schulden refinanzieren. Was passiert aber, wenn die Psycho-Tricks der Politik nicht mehr ausreichen?

Die Bundesregierung hatte ja schon zu Beginn der Finanzkrise einen drohenden Bank-Run verhindert, indem man die Guthaben der Sparer (mit unserem eigenen Steuergeld! und natürlich nur bis zu einer gewissen Höhe) garantiert hatte. Und anstatt nun noch schneller sein Geld von den Konten abzuheben, haben sich fast alle wieder beruhigt.


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