Gestern plädierte bei „Maybrit Illner“ (ZDF) Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel für die Einrichtung von zwei Euro-Zonen. Dabei sollte es einen einen schwächeren südlichen Euro und harten Nord-Euro geben. [1]

Für den harten Nord-Euro hält Henkel Länder wie Deutschland, die Benelux-Staaten und Finnland für geeignet. Selbst Länder wie Dänemark oder Schweden könnte man evtl. so in den Euro-Raum integrieren.

Zum Süd-Euro zählt Henkel aber nicht nur Staaten wie Griechenland, Italien, Spanien oder Portugal. Auch Frankreich gehöre dazu und sollte nicht mehr in einem Währungsraum wie Deutschland sein.

Wer die Sendung gestern verpasst, kann sie sich heute nochmal über die ZDF-Mediathek online anschauen. [2]

Der SPIEGEL schreibt auch darüber, bringt dabei aber gleich in der Überschrift einen ziemlich üblen Vergleich mit einem anderen bekannten anderen „Spalter“. [3] Interessant dazu sind auch die Kommentare im hauseigenen Forum wie z.B. „Gehen den Euro-Befürwortern die Argumente aus, oder warum wird jetzt nur noch unterhalb der Gürtellinie ‚diskutiert‘?“.

Quellen:
[1]: Welt: Ex-BDI-Chef Henkel will die Spaltung der Euro-Zone
[2]: ZDF-Mediathek: Maybrit Illner vom 25.11.2010: Deutschland, Zahlmeister Europas?
[3]: SPIEGEL: Henkel gibt den Euro-Sarrazin


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2 Kommentare zu „Ex-BDI-Chef Henkel plädiert für Spaltung der Euro-Zone“

  • Ernst B. sagt:

    Ich habe die Sendung auch gesehen. Der Gedanke von Henkel ist gut und nachvollziehbar. Zusätzlich muss erreicht werden, dass die Verursacher in den Marktwirtschaften generell haften, aber das ist jedem klar denkenden Menschen schon lange klar. Erst jetzt reift die Erkenntnis auch bei den Politikern. Von Westerwelle bis Lafontaine, wie gestern bestaunt werden konnte.

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