Lt. der letzten Umfrage vom 04.09.2013 steht für Forsa die AfD erstmals bei 4 Prozent und hat damit gar nicht mehr so schlechte Chancen, in den Bundestag einzuziehen.

Im Gegensatz zur letzten Umfrage vom 28.08.2013 musste dagegen die CDU und Linke je 1 Prozent abgeben, während neben der AfD auch die SPD um 1 Prozent zulegen konnte:

CDU/CSU: 40% (-1)
SPD: 23% (+1)
Grüne: 11%
FDP: 5%
Linke: 9% (-1)
Piraten: 3%
AfD: 4% (+1)
Sonstige: 5%

Nach wie vor keinen Schwung in den Umfragen hat die Piratenpartei. Nach wie vor klebt der Wert bei 3 Prozent fest.

Dagegen könnte die AfD zumindest der aktuellen Koalition noch gefährlich werden. Selbst wenn die FDP in den Bundestag einzieht, könnte die AfD beiden Parteien genügend Stimmen kosten, dass es nicht mehr für eine eigene Mehrheit reicht. Und will man nicht die AfD gleich mit an die Regierungsbank setzen, bleibt dann für die CDU/CSU nur noch die große Koalition als Option. Oder Schwarz-Grün, aber das ist nach wie vor sehr unrealistisch.

Umgekehrt dürfte es aber auch für die SPD schwer werden, selbst ein Rot-Rot-Grünes Bündnis auf die Beine zu stellen, falls die AfD in den Bundestag zieht. Dann würde es auch für die Partei von Peer Steinbrück nur für einen Juniorpartner einer großen Koalition reichen.

Quelle:
Wahlrecht.de: Forsa: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre …


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1 Kommentar zu „Forsa sieht die AfD erstmals bei 4 Prozent“

  • Dora Schlim sagt:

    Auf eine große Schwarz-rote Koalition wird es meiner Meinung nach wahrscheinlich eh hinauslaufen, egal wieviele Stimmen, die AfD einheimsen kann.

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