Ein hochrangiger Manager von Goldman Sachs hat nach einem Bericht des SPIEGEL [1] die Vorwürfe wegen des umstrittenen Währungsgeschäfts mit Griechenland zurückgewiesen.

Der Goldman-Banker Gerald Corrigan, der früher Präsident der New Yorker Federal Reserve Bank war, sagte, er habe sich einige Tage mit dem Fall beschäftigt und sei nun davon überzeugt, dass das Geschäft nicht unangemessen und mit den damaligen geltenden Regeln konform gewesen sei. Corrigan ist der erste Goldman-Sachs-Mitarbeiter, der öffentlich über den Swap spricht.

Na das ist ja schön, das ganze war also legal, da man hier ein juristisches Schlupfloch ausgenutzt hatte. Das macht die Sache natürlich gleich viel „besser“.

Aber es wirft natürlich auch ein schlechtes Licht auf die fehlende Finanzmarkt-Regulierung, die sowas überhaupt möglich machte.

Er sagte vor dem britischen Finanzausschuss, er sei nicht „allergisch“ gegenüber einer strukturellen Reform des Finanzsystems. Man müsse jedoch vorsichtig sein, wenn man diesen Kurs einschlage, weil man dann kein echtes Maß mehr für Erfolg hätte.

In einem 16-seitigen Statement schlug Corrigan Änderungen vor, etwa einen systemischen Regulator, höhere Kapital- und Liquiditätsquoten für Banken und eine bessere internationale Zusammenarbeit.

Das ist ja nett, aber die Reformen sollten schon mindestens so lasch sein, dass Goldman Sachs seinen „seriösen“ Geschäften weiter nachgehen kann, oder wie?

Quellen:
[1]: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,679736,00.html#ref=rss

Der Deal sei „nicht unangemessen und mit den damaligen Regeln konform“ gewesen, sagte ein hochrangiger Manager der ehemaligen Investmentbank vor dem britischen Finanzausschuss.

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