Wie zuletzt in der Talkshow von Anne Will [1] fordert Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel jetzt auf Welt Online in einem Gastbeitrag die Aufspaltung des Euroraums in zwei Zonen. [2]

Für Henkel ist mit der Abschaffung der Stabilitätskriterien der Euro für die europäische Staatengemeinschaft, v.a. aber für Deutschland, zu einem Risiko geworden. Daher müsse sich Deutschland jetzt auf seine Interessen besinnen.

Die Abschaffung der Maastricht-Kriterien und der „No-bail-out-Klausel“ ist für ihn ein Frontalangriff auf deutsche Interessen und alles andere als „alternativlos“. Nach seiner Meinung wäre jede andere Alternative als der Rettungsschirm besser gewesen. Wie es jetzt beschlossen wurde, wird aus der Währungsunion eine Transferunion.

Als Ausweg skizziert Henkel die Aufteilung des gemeinsamen Währungsraums in zwei Zonen. In einen stabilen „Nord-Euro“ und einem weicheren „Süd-Euro“.

Insgesamt sind die hier vorgestellten Positionen Henkels nicht neu. Interessant ist aber, dass Welt Online ihm über diesen Gastbeitrag so einen großen Raum gewährt. Will man hier so langsam die Bevölkerung auf diese Option vorbereiten?

Quellen:
[1]: Krise-News: Ex-BDI-Chef Henkel plädiert für Spaltung der Euro-Zone
[2]: Welt: Wir müssen den Gemeinschafts-Euro los werden


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