Nachdem die Sparmaßnahmen in Griechenland zu schleppend vorangehen, hat der internationale Währungsfond seinen Rückzug aus den Hilfsprogrammen für Griechenland signalisiert.

Jetzt wird es eng für einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone. Der IWF ist sehr unzufrieden mit dem Sparwillen der griechischen Regierung. Zukünftig kann das Land wohl nicht mehr mit Hilfsgeldern vom IWF rechnen.

Nun wird eine Pleite Griechenlands in den kommenden Monaten immer wahrscheinlicher. Neben dem IWF würden auch weitere europäische Länder keine weiteren Hilfen an Griechenland übernehmen. Die Niederlande und Finnland z.B. machten bisher schon ihre Beteiligung davon abhängig, dass auch der IWF daran beteiligt ist.

Stimmen aus Deutschland gehen in eine ähnliche Richtung. Im Sommerinterview mit der ARD verkündete der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler:“Für mich hat ein Austritt Griechenlands längst seinen Schrecken verloren“. Mit anderen Worten, ein Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone ist eben NICHT mehr alternativlos. Für ihn ist es sogar möglich, dass am Ende die Griechen selbst einsehen werden, dass es besser ist für sie, aus dem Euro auszutreten.

Sollte es wirklich soweit kommen, dass Griechenland aus dem Euro austritt, wird es spannend. Werden andere Pleitekandidaten wie Irland, Spanien, Italien usw. den griechischem Vorbild folgen?

Quellen:
Sueddeutsche: IWF erwägt Ausstieg bei Griechenland-Hilfen
Spiegel: Drohende Pleite IWF will Griechenland-Hilfen stoppen


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