Lt. eines Berichts der „Emder Zeitung“ hat der ehemaligen Grünen-Politiker Oswald Metzger (jetzt bei der CDU) während eines Vortrags vor den Mitgliedern eines lokalen Arbeitgeberverbands öffentlich auf die Gefahr einer drohenden Währungsreform hingewiesen.

Kernthema des Referats soll gewesen sein:

„Die wirtschaftliche Lage ist schlimmer als es manche glauben wollen und viel schlimmer als es sich die Politik traut, den Bürgern zu sagen.“

Metzger wettert in seinem Vortrag gegen falsche und unrealistische Versprechungen seitens der Politik, man müsse stattdessen „Zumutungen zumuten“, auch wenn dann die eigene Abwahl droht.

Den Volksentscheid sieht er als eine Möglichkeit, den Parteienfilz aufzuweichen.

Schließlich kommt Metzger darauf zu sprechen, dass eine Inflation und Währungsreform droht.

„Dieses Szenario wird in den USA längst diskutiert. Hier nicht”, sagt Metzger. Er will der „Katastrophe” aber ausdrücklich ins Auge sehen: „Damit würde eine Massenenteignung liquider Sparformen drohen.” Alles, was die Menschen angespart haben, werde dann enteignet, um damit den Staatshaushalt zu retten.

Metzger fordert als Antwort darauf eine „Blut-Schweiß- und Tränenpolitik“, um die drohenden Probleme anzugehen und sich nicht mehr an ihnen „vorbeizumogeln“.

Zur Zeit hat Metzger kein Parlamentsmandat, insofern könnte es ihm etwas leichter fallen, offen auf die aktuellen Missstände hinzuweisen. Außerdem kann man sich natürlich auch darüber persönlich profilieren. Sein Vortrag bekam am Schluss lt. des Zeitungsartikels jedenfalls großen Beifall.

Trotzdem ist es bemerkenswert, aktuell solche deutlichen Worte aus dem Mund eines Berufspolitikers zu hören.

Quelle:
[1]: Emder Zeitung: Plädoyer wider die Volksverdummung


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5 Kommentare zu „Oswald Metzger (CDU) spricht öffentlich über drohende Währungsreform in Deutschland“

  • Reiner Tiroch sagt:

    Viele kommentare zu einer Währungsreform werden von den regierungsfreundlichen Pressestellen blockiert. Das Volk soll unwissend bleiben, damit bis zum Crash sich noch alle gut bedienen können, die dann völlig überrascht sind und dann brutal aufklären wollen.

  • B. v. Trotha sagt:

    Oswald Metzger spricht hier die Wahrheit an, die von allen anderen Politikern so sträflich vernachlässigt wird.

    Letztendlich wird es so kommen, und nicht mehr allzu lange dauern, daß nur noch über eine Währungsreform im klassischen Sinne dieser desolate Haushalt reguliert werden muss.

  • Ich sagt:

    Was interessiert mich ein Mandat. Der Mann spricht aus, was ich und viele Denken. Wenn er die Leute damit erreicht, dann ist das doch OK. Würde ein Mandat ihn attraktiver machen? Es kann sein, dass er mit einem Mandat so dicht halten würde, wie die anderen Mandatsträger. Deswegen muss er nicht schlecht sein.

  • admin sagt:

    Richtig, aktuell hat er kein aktives Mandat in der Politik. Nur hatte er zuletzt bei Wahlen, Vorwahlen und Auswahlen keinen Erfolg.
    Seine Wahlniederlage bei der Wahl zum Oberbürgermeister von Ravensburg vom 28.03.2010 liegt gerad mal ein paar Tage zurück:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Metzger#cite_note-16

    Ob man da jetzt noch von Berufspolitiker reden kann, ist wohl eine Definitionssache – von mir aus gehört er da auch schon zu den Ehemaligen mit Comeback-Ambitionen.

  • jan sagt:

    Welcher Berufspolitiker?

    Der Mann ist nicht mehr in der Politik aktiv und tingelt nun für sein Buch durch die Lande.

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