„Euro-Rebell“ Frank Schäffler erklärt, dass Zypern für ihn nicht systemrelevant ist. Am Ende rechnet er auch mit einem Austritt des Landes aus dem Euro.

Frank Schäffler ist auch dafür, dass Zypern dieses Problem selbst regelt. Ggf. auch die Banken pleite gehen lässt, aber der Staat solle das selbst entscheiden.

Schäffler gibt auch offen zu, dass wir ein „ungedecktes Papiergeldsystem“ haben, bei dem eben vermieden werden müsse, dass alle gleichzeitig ihr Geld von der Bank holen. Für ihn ist es ein „Schneeballsystem aus ungedeckten Ansprüchen„. Im Kern sind daher die vom Staat garantierten 100.000 Euro genau genommen gar nicht sicher. Nur durch den psychologischen Trick, dass der Staat die Buchwerte auf den Konten bis 100.000 Euro absichert, zumindest das so behauptet, heben eben nicht alle gleichzeitig ihr Geld von der Bank ab.

Zumindest bisher nicht, bisher konnten eben die Bankkunden noch ausreichend beruhigt werden. Wenn doch mal Panik ausbricht, die nicht mehr unterdrückt oder mit Psychotricks abgewürgt werden kann, bricht das System zusammen.

Hier geht es zum Interview und zum Podcast:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2054746/


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