Auch die letzten Tage konnten Republikaner und Demokraten nicht zu einer Einigung im Etat-Streit nutzen. Ab morgen treten nun automatische Ausgabenkürzungen auf breiter Front in Kraft.

Isngesamt sollen 85 Milliarden nach dem Rasenmäherprinzip überall gleichmäßig gekürzt werden – zumindest solange sich Demokraten und Republikaner weiter nicht einig werden.

Wie sich diese Kürzungen auf die Konjunktur und Arbeitsplätze auswirken werden, wird sich zeigen. Das Handelsblatt schreibt, rechnet man mit einem Verlust von 0,5 Prozent Wirtschaftswachstum oder umgerechnet ca. 750.000 Jobs.

An den Börsen blieb man aufgrund der letzten gescheiterten Vermittlungsversuchen dagegen gelassen. Eher erwartet man dort aufgrund der Kürzungen des US-Budgets dass dafür die FED weiter an ihrer unterstützenden Geldpolitik erstmal festhält.

Auch ist noch völlig offen, ob andere Staaten diese Kürzungen im Haushalt stark zu spüren bekommen werden. Irgendwie sparen müsste man auch so oder so, nur würde es normalerweise mit einem Kompromiss manuell vereinbart und nicht automatisch gehen.

Quellen:
Handelsblatt: Etat-Streit in den USA„Keine Apokalypse“, aber Ausgabekürzungen treten in Kraft


Ähnliche Artikel:

Kommentieren

Themen
Eingetragen bei:
Kalender
Mai 2017
M D M D F S S
« Apr    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  
News Feed