Erneut haben mehrere griechische Gewerkschaften heute zum Generalstreik und Demonstrationen aufgerufen und das Land lahmgelegt. Bei Demos kam es schon zu Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Davon unbeeindruckt hat die Regierung in Athen schon wieder ein neues Sparpaket verabschiedet. Rund 12 Milliarden Euro sollen eingespart werden.

Dabei ist gerade noch durchgesickert, dass das Haushaltsloch in Athen noch viel größer sein soll als erwartet. „Die Welt“ fordert schon von der Bundeskanzlerin Angela Merkel Farbe zu bekennen, wie wichtig ihr der Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist.

Der Sender „Deutsche Welle“ geht noch weiter und nennt das Land ein „Fass ohne Boden“.

Wann kommt also das Ende der Mitgliedschaft Griechenlands in der Eurozone? Eine Ende mit Schrecken? Oder wird man das Land mit allen Mitteln in der europäischen Gemeinschaftswährung halten (= „Schrecken ohne Ende“)?

Letzteres ist nach wie vor am wahrscheinlichsten. Zu „alternativlos“ wurde in der Vergangenheit der Zusammenhalt der Eurozone dargestellt. Nun kann man da nicht wieder zurück, solange es noch irgendwie zu finanzieren ist.

Quellen:
Spiegel: Krawalle in Athen – Regierung einigt sich auf neues Sparpaket
Handelsblatt: In Athen beginnt ein heißer Herbst
Welt: Merkel muss Farbe bekennen bei Griechenland
DW: Griechenland – ein Fass ohne Boden


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