Kurz vor dem EU-Sondergipfel werden die warnenden Stimmen immer lauter. Wenn man in der EU nicht enger zusammenarbeitet, soll der Kollaps der Euro-Zone drohen. Für Griechenland fordern die fünf Wirtschaftsweisen einen Schuldenschnitt von 50 Prozent.

Mit dem Schuldenschnitt sollte die Staatsverschuldung Griechenlands von 160 auf 106 Prozent des BIP sinken. Aber ob das reicht?

Gleichzeitig warnen die Wirtschaftsweisen vor den Gefahren einer unbeschränkten gemeinsamen Haftung im Euro-Raum und einem Auseinanderbrechen der Währungsunion.

Auch aus der deutschen Wirtschaft kommen kritische und warnende Stimmen. Es müsse eine tragfähige dauerhafte Lösung her, um weitere Verwerfungen auf den Finanzmärkten zu verhindern.

Dass es nach dem kommenden EU-Gipfel zu so einer Lösung kommt, ist allerdings sehr unwahrscheinlich. Bisher zeichnete die Politik in Europa eher Chaos als Einigkeit aus. Echte Entscheidungen wurden bisher nur unter großem Druck getroffen, wenn es – zumindest aus Sicht der Politiker – nicht mehr anders ging.

Quellen:
Welt: Wirtschaftsweise warnen vor Kollaps der Euro-Zone
FAZ: „Wirtschaftsweise“ für Plan B in der Griechenlandkrise


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