Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert im aktuellen Spiegel die Abschaffung des Bargelds. Das sei eh überholt heute bei den technischen Möglichkeiten und behindere das Bekämpfen von Drogenhandel und Schwarzarbeit. Außerdem können die Notenbanken ihre Geldpolitik ohne Bargeld besser durchsetzen.

Der Spiegel weist dann auch drauf hin, dass Kritiker bemängeln, dass „solche Debatten (…) nur von den eigentlichen Problemen der aktuellen Geldpolitik ablenken (würden).“.

Von der Kritik aus der Bevölkerung liest man aber mal wieder erst in den Kommentaren unter dem Artikel. So wird zu Recht befürchtet, dass eine Bargeldabschaffung die Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung perfekt machen würde. Keiner könnte mehr – außerhalb von dann wohl sicher entstehenden extra Schwarzmärkten – ohne Überwachung anonym irgend etwas einkaufen und bezahlen.

Und dass noch mehr Macht und Einfluss den Notenbanken nur gut für alle ist, davon scheint unter den Lesern auch nur eine Minderheit überzeugt. Eher befürchtet man die „totale Kontrolle“ durch das „Kapital“ und die „Hochfinanz“.

Quelle:
SPIEGEL: Einfluss für Notenbanken: Wirtschaftsweiser Bofinger fordert Ende des Bargelds


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