Europa: + Rettungsschirm muss für Italien aufgestockt werden + „Große Sorgen“ um Italien +

Europa:

Welt: Rettungsschirm muss für Italien aufgestockt werden (Will man tatsächlich den Rettungsschirm so lange verdoppeln, bis auch Spanien, Italien, Portugal, Frankreich und Deutschland darunter passen? Wenn Italien oder Spanien gerettet werden müssen, wäre das Spiel normalerweise zu Ende. Aber was ist in der Schuldenkrise schon normal.)

FTD: „Große Sorgen“ um Italien (Also ist wohl bald Italien dran, in der Reihe, was nun wirklich keinen mehr überraschen dürfte. Auch dass der Rettungsschirm auf einmal nicht mehr reicht, verwundert nicht. Unverschämt ist allerdings, wenn nach jeder Erhöhung der Rettungssumme so getan wird, als wäre das jetzt aber wirklich das letzte Mal und alles wäre ab sofort abgesichert. Da regiert nur noch das „Prinzip Hoffnung“.)


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2 Kommentare zu „Schlagzeilen vom 10.07.2011“

  • Günther sagt:

    Die Rettungsschirme sollten nicht unendlich oft aufgestockt werden können. Klar die Länder brauchen Geld um wieder eigenes Geld verdienen zu können, aber nur mit Fremdkapital geht das auf die Dauer nicht. Die Länder müssen sich Ziele setzten, die dann auch auf jeden Fall eingehalten werden. Nur so kann die Wirtschaft sich langfristig wieder erholen.

  • „Der Kurzsichtige ist selbstsüchtig, der Weitsichtige wird in der Regel bald einsehen, dass im Gedeihen des Ganzen der eigene Nutz am besten verankert ist.“

    Silvio Gesell (Vorwort zur 3. Auflage der NWO, 1918)

    Kurzsichtig sind alle, deren berufliche Existenz davon abhängt, dass die Volkswirtschaft eben nicht funktioniert. Dazu gehören insbesondere „Spitzenpolitiker“ und „Wirtschaftsexperten“, die noch gar nicht registriert haben, dass wir kurz vor der größten anzunehmenden Katastrophe der Weltkulturgeschichte (globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon) stehen, weil die einzige Möglichkeit, um den Geldkreislauf dauerhaft zu stabilisieren, die Herrschaften überflüssig macht:

    „Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.“

    Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

    Das bezieht sich nicht etwa auf die ferne Zukunft, sondern war sogar schon vor der Geburt von Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008) mit der Erstveröffentlichung von „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ im Jahr 1916 gültig!

    Dass bis auf das Genie Silvio Gesell eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstehen konnte, beruht auf einer künstlichen Programmierung des kollektiv Unbewussten, die vor Urzeiten erforderlich war, um den Kulturmenschen durch selektive geistige Blindheit an ein noch immer fehlerhaftes Zwischentauschmittel mit Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) anzupassen, damit das, was wir heute „moderne Zivilisation“ nennen, überhaupt entstehen konnte. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich „Auferstehung“: http://www.deweles.de/willkommen.html

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