Deutschland: + Zypern läutet neue Zeitrechnung für Sparer ein + Das Geschäft mit der Angst +

Europa: + Regierungsbildung in Italien – Wahlsieger allein auf weiter Flur + Zypern meldet Fortschritte + Aufgeblähte Banken: Luxemburg ist der nächste Krisen-Kandidat + Zypern: Aufstand der Währungskonsumenten, 67 % für Währungswechsel +

Deutschland:

Welt: Zypern läutet neue Zeitrechnung für Sparer ein („Die Zeit der totalen Sicherheit von Geldeinlagen ist vorbei.“ Richtig. Genauer gesagt, hat es diese Sicherheit nie gegeben. Die Versprechungen zur Einlagensicherung der Regierung sind im Ernstfall nichts wert. Das weiss auch die Regierung. Aber psychologisch konnten sie bisher die meisten Sparer noch ausreichend beruhigen, dass die noch nicht gleich zur Bank rennen und ihre Konten leerräumen.)

FAZ: Das Geschäft mit der Angst (Der Artikel macht sich über die „Schwarzmaler“ lustig, welche den “ Zusammenbruch des Geldsystems“ kommen sehen und an „Verschwörungen glauben“. Nun mag es da auch einige unseriöse Referenten geben, ob das Eberhard Hamer ist soll jeder selbst entscheiden. Aber um ein Scheitern des aktuellen Papiergeldsystems kommen zu sehen, muss man nun wirklich kein Schwarzmaler sein. Und leider haben sich in der Vergangenheit schon einige sogenannten Verschwörungstheorien als war herausgestellt. Daher sind abwertende Kommentare, auch über die, die sich auf kommende noch schwerere Krisen vorbereiten, mehr als unangebracht.)

Europa:

Tagesschau: Regierungsbildung in Italien – Wahlsieger allein auf weiter Flur (Im Moment sieht es so aus, als wird Pier Luigi Bersani mit seinem Wahlbündnis keine Mehrheit zusammenbekommen. In Italien drohen also wieder Neuwahlen, wo sich dann Berlusconi und Grillo Hoffnungen machen, noch besser abzuschneiden als beim letzten Mal.)

Tagesschau: Zypern meldet Fortschritte (Jetzt sollen also doch Sonderabgaben auf Bankeneinlagen kommen. Allerdings ungleich verteilt. 20% auf Einlagen oberhalb 100.000 Euro sollen Kunden der Bank of Cyprus abgeben. 4% oberhalb von 100.000 Euro Kunden der anderen zyprischen Banken.)

DWN: Aufgeblähte Banken: Luxemburg ist der nächste Krisen-Kandidat (Und dort wird man dann auch von außen das „Wirtschaftsmodell“ mit dem aufgeblähten Bankensektor in Frage stellen. Und falls das Land Hilfe braucht, eine Zwangsabgabe für Guthaben einfordern. Und ein Umbau des Finanzsystems.)

Radio-Utopie: Zypern: Aufstand der Währungskonsumenten, 67 % für Währungswechsel (Auch wenn 90% dafür wären, hieße das noch kein Euroaustritt des Landes. Erst wenn sich das in einer Wahl oder Volksabstimmung entsprechend wiederspiegelt, könnte das Realität werden. Oder einfach aus der Not heraus, weil das Land dazu gezwungen wird. Immerhin ist es aber beruhigend, dass die Mehrheit der Bevölkerung im Ernstfall auch für einen Euroaustritt wäre. Dann wird man hoffentlich auch die negativen Folgen von so einem Schritt mittragen und anschließend einen Neuanfang starten können.)

 


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