Deutschland: + BDI-Hauptgeschäftsführer stolpert über Brüderle-Indiskretion + Grüne und SPD vergrößern Vorsprung im Südwesten + Sparkorsett presst Weltaufschwung zusammen +

Europa: + Portugals Bailout in Vorbereitung? +

Libyen-Krieg: + Das Bombengeschäft + Nörgelnde Regierung manövriert sich ins Abseits +

Deutschland:

FTD: BDI-Hauptgeschäftsführer stolpert über Brüderle-Indiskretion (Wenn die Landtagswahl am Wochenende verloren wird, kann der Brüderle dann gleich mit zurücktreten.)

Welt: Grüne und SPD vergrößern Vorsprung im Südwesten (Mal sehen, wieviel Prozent dann wirklich ihr Kreuz bei Grün-Rot machen. Ein grüner Ministerpräsident wäre wirklich eine kleine Sensation, trotz des günstigen politischen Umfelds für die Grünen aktuell.)

Manager Magazin: Sparkorsett presst Weltaufschwung zusammen (Und das wird auch irgendwann Deutschland, den „Export-Weltmeister“, mit hinabziehen.)

Europa:

Wirtschaftsfacts: Portugals Bailout in Vorbereitung? (Das ist wohl nicht mehr zu vermeiden. Bis ein Land kommt, dass zu groß für ein Bailout ist. Dann reicht der Rettungsschirm auch nicht mehr aus.)

Libyen-Krieg:

SPIEGEL: Das Bombengeschäft (Erst belieferte man Gaddafi mit Waffen und nun schießen die Alliierten mit weiteren Waffen der gleichen Hersteller auf Gaddafis Militärapperat. Egal wie es ausgeht, für die Rüstungskonzerne ist das sicher ein „Bombengeschäft“.)

Welt: Nörgelnde Regierung manövriert sich ins Abseits (Noch so ein Artikel, wo der Militäreinsatz gegen Libyen völlig einseitig als richtig hingestellt wird. Gleichzeitig wird geleugnet, dass zumindest vielleicht auch (!) wirtschaftliche Interessen hinter dem Einsatz stehen KÖNNTEN. „Dabei weiß jeder, der die Debatten in Frankreich, Großbritannien und den USA verfolgt hat, dass es sich in allererster Linie um eine humanitär begründete Aktion handelt.“ So einfach ist das, aha. Als würde man Debatten, wo es um wirtschaftliche Interessen bei solchen Einsätzen geht, so einfach von außen mitverfolgen können. WENN es hier auch um Öl ginge, würde das sicher keiner nach außen hin zugeben. Das ist also kein Argument. Interessant ist allerdings, dass Dirk Niebel – immerhin ein Mitglied der Bundesregierung – bei „Maybrit Illner“ diesen Verdacht geäußert hat. Ob das nur eine Taktik ist, um sich als Friedenspartei zu profilieren, kann man ja mal beim Brüderle erfragen.
Davon abgesehen: Sollte es wirklich berechtigte Kritikpunkte geben an der Militäraktion, dann müsste es der Bundesregierung auch erlaubt sein, diese öffentlich zu äußern. Wo steht bitte geschrieben, dass wir gefälligst überall zustimmen müssen und dann unseren Mund zu halten haben?)


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