Artikel-Schlagworte: „Bankrun“

Seit heute öffneten in Zypern wieder die Banken, allerdings mit Einschränkungen wie Abhebelimit und Kapitalverkehrskontrollen. Angeblich blieb der befürchtete Massenansturm bisher aus. Hat jetzt trotzdem der Bankrun begonnen?

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„Mr. Dax“ erläutert die Probleme, die sich aus der geplanten Zwangsenteignung der Spareinlagen auf zyprischen Banken ergeben. Das letzte Vertrauen in die Sicherheit von Bankeinlagen ist hiermit endgültig zerstört worden.

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Nach den wütenden Protesten auf den zyprischen Straßen hat sich das Parlament nicht mehr getraut und die Zwangsabgabe für Bankkunden abgelehnt. Jetzt verhandelt der zyprische Finanzminister Sarris in Moskau über ein Hilfspaket von Russland.

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Wegen des Streits um die genaue Ausgestaltung der Zwangsabgabe auf Bankguthaben wurde jetzt die Abstimmung über das EU-Hilfspaket zum zweiten Mal verschoben. Jetzt wird mit den Finanzminister der Eurogruppe nachverhandelt.

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Europa: + Mehrheit der Bürger glaubt nicht mehr an den Euro + Spanish bail-out ‚impossible’, experts warn + Griechenland: Bankeinlagen schwinden weiter +

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Lt. Medienberichten heben griechische Bürger weiter massiv Geld von ihren Konten ab. Lt. Daten, die von der EZB veröffentlicht wurden, sanken die Einlagen im Privatsektor im Juni um fast 5 Prozent.

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Bis zu 800 Millionen Euro sollen inzwischen die Griechen täglich von ihren Konten abheben. Der griechische Bankrun nimmt an Fahrt auf.

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Deutschland: + CDU begehrt gegen Merkel auf +

Europa: + EZB dreht griechischen Banken Geldhahn zu + Euro-Krise: Deutschland droht Billionen-Verlust + Ein Kontinent wankt – Die Angst vor der Euro-Dämmerung + Griechen heben massenhaft Bargeld ab + Auch Spanier heben eine Milliarde von Konten ab + Kern des Problems der Südperipherie + Griechisches Bankensystem steuert auf Kollaps zu + Spanien zittert vor dem Gespenst der Insolvenz + Eurokrise lässt in Italien Anarchie aufflammen +

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Deutschland: + Geld regiert die Welt – Wer sind die Chefs von Merkel und Westerwelle? + Moody’s stuft Bankanleihen drastisch zurück + Guttenberg verzichtet vorerst auf Doktortitel + Guttenberg gerät ins Schwimmen +

Arabien: + Proteste gegen Gaddafi eskalieren + Lage in Bahrain auf der Kippe +

USA: + Obama ab März ohne Geld? – USA droht der Haushalts-Notstand + Schließung von Guantánamo weiter ungewiss +

Asien: + Südkorea: 2 big savings banks suspended +

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Währungsreform:

Manager-Magazin: Euro-Austritt – Träume von der harten Mark (Lt. Autor könnte nicht Griechenland, sondern Deutschland den Euro zuerst aufgeben. Die Risiken dafür wären aber enorm, auch wenn es die „Stimmung im Volk“ treffen würde.)

USA:

SPIEGEL: Goldman-Sachs-Boss räumt Mitschuld an Finanzdebakel ein (Wie ein Angeklagter, dessen Beweislast gegen sich erdrückend ist…)

Griechenland:

Handelsblatt: Berlin gibt grünes Licht für deutsche Athen-Hilfen

Welt: Griechische Anleihen – EZB akzeptiert Ramschpapiere als Sicherheit (EZB macht wegen der Griechenland-Hilfe eine Ausnahme und akzeptiert jetzt griechische Staatsanleihen, wenn Banken sie bei der EZB als Sicherheit hinterlegen)
Dazu in der Financal Times Deutschland: Kehrtwende kratzt an Glaubwürdigkeit der EZB

Kommentar aus „DasGelbeForum“ zum Bankrun in Griechenland: Das hat sich zugespitzt – und ist jetzt wieder abgeflaut (Ist anscheinend gerade so nochmal „gut“ gegangen?)

China:

Handelsblatt: China: Regierung strafft die Geldpolitik (Das wird interessant: kann China im Gegensatz zum Westen eine zu große „Blasenbildung“ an den Märkten und in der Wirtschaft rechtzeitig unterbinden? Oder platzen auch dort irgendwann die Spekulationsblasen?)

FTD: Mindestreservesatz – Chinas Liquiditätsbremse verschreckt Anleger

Landtagswahl in NRW:

Handelsblatt: Miese Arbeitsmarkt-Bilanz: Rüttgers-Regierung macht NRW zum „Absteigerland“

Griechenland:

Handelsblatt: Die Banken sind Griechenlands Achillesferse

FTD: Risikostaaten – Diese Schuldenländer brauchen frische Milliarden (Sorgen über Portugal, Irland aber auch Spanien, Italien und Großbritannien)

Welt: Staatsbankrott – Reiche Griechen bringen ihr Geld ins Ausland

SPIEGEL: Griechenland verschärft seinen Sparkurs

DasGelbeForum: Es brennt lichterloh. Bank Run in GR auf vollen Touren – Gefahr für alle europäischen Banken (Bericht der Userin Gaby – mit Hinweis auf die Gefahr von Bankruns in anderen Ländern wie z.B. Portugal. Werden in einem europäischen Staat die Banken geschlossen, kann alles ganz schnell gehen. Dann sollte sich jeder überlegen, ob er kurzfristig sein Geld noch auf dem Bankkonto liegen lassen will. )

Portugal:

SPIEGEL: Drohender Dominoeffekt – Portugal fürchtet den Panikmarkt

USA:

FTD: Krisenprophet – Roubini sieht USA in Gefahr

Geldanlage:

Handelsblatt: Geld anlegen, aber wo?: Die Antwort lautet: Gold! (Bericht vom European Asset Management Congress, wo Gold und erstklassige Aktien empfohlen wurden)

Banken:

Handelsblatt: Engagement in „Pleitestaaten“: Die milliardenschweren Sorgen der Banken

News-Mix:

SPIEGEL:  iTunes App Store – Wie Apple Inhalte zensiert (Darum der ganze Hype? Welcher Kunde steht auf sowas?)

Heise: Innenminister wegen Plädoyer für Websperren in der Kritik (… und das zu Recht)

Telepolis: Bravo, Frau Kanzlerin! Merkel löst Flächenbrand aus (Der Autor sieht das „Wahlkampfgeplänkel“ in NRW als Ursache dafür, „dass Griechenland vor der Pleite und Portugal sowie nun auch Spanien vor ernsten Problemen stehen“.)

Das Handelsblatt hat ein ausführliches Interview mit „Mr. Dax“ Dirk Müller über die Entwicklung der Finanzkrise, ihr aktueller Stand und seine Forderungen nach Konsequenzen veröffentlicht.

Hier ist eine Liste der wichtigsten Statements aus dem Internet:

„Nein, es gibt sicherlich keine Entwarnung denn kaum ein Problem wurde gelöst – die meisten wurden lediglich verschoben.(…)“

„Zu den kritischsten Momenten in Deutschland zählten die Stunden, bevor die Kanzlerin die Garantie für das Ersparte der Bürger ausgesprochen hat. In diesem Moment stand alles für wenige Stunden vor dem Zusammenbruch – der Sturm auf die Banken hatte bei uns bereits begonnen.

„Die amerikanischen Notenbank (ist der größte Gewinner in der Krise), die ihre Befugnisse erneut stark erweitern konnte.“

Außerdem fordert Müller die Abschaffung der FED, deren Gründung seiner Meinung nach 1913 einem Staatsstreich ähnelte. „Die Fed ist nach wie vor im wirtschaftlichen Besitz der großen amerikanischen Banken, die somit faktisch ihre eigenen Leitzinsen bestimmen und das Geld des Staates beherrschen.“

Auch eine mögliche Manipulation der Märkte durch die FED bestätigt Müller:“Die Existenz der Plunge Protection Teams (offizieller Name: Working Group on Financial Markets) ist kein Mythos, sondern ein nachweisbarer Fakt.“

Ebenfalls interessant:

„Den Einfluss von Goldman Sachs (auf die US-Regierung) kann man nicht überschätzen.“

Den IWF bezeichnet Müller als „verlängerten Arm der USA“, über den sie in die europäische Region hineinregieren können. Daher ist das Einbinden des IWF in die Rettungspläne für Griechenland seiner Meinung nach ein großer Fehler.

Nach Griechenland erwartet Müller große Probleme für Portugal, Spanien und anschließend Großbritannien.

Hier kann man sich das ganze Interview durchlesen:

Handelsblatt: Interview mit Dirk Müller: „Alles stand vor dem Zusammenbruch“

Hier spricht „Mr. Dax“ Dirk Müller über die aktuellen Entwicklungen in Griechenland (u.a. Probleme bei den griechischen Banken, Bankrun, etc.):

Youtube: Griechenland April 2010

Auch auf den nächsten Krisenherd, Spanien, verweist Müller. Außerdem empfiehlt er, in Realwerte zu flüchten (Edelmetalle, Gold etc.).

Und hier direkt von seiner Webseite, der aktuelle Tagesausblick:

Cashkurs: Tagesausblick 9.4.2010

Griechenland:

SPIEGEL: Warum deutsches Geld in Athen gut angelegt ist (Kommentar von Sven Böll, er warnt vor einem zweiten ‚Lehman Brothers‘, einem unkontrollierten Flächenbrand ohne unsere Hilfe für Griechenland / Walter Eichelburg von hartgeld.com dazu: „Dieser Artikel wurde sicher von den Banken bestellt – der Spiegel ist käuflich“)

Handelsblatt: US-Finanzinvestor George Soros gibt der Bundesregierung Mitschuld an der sich aktuell zuspitzenden Lage

FTD: Griechische Not treibt Deutsche und Franzosen auseinander

N-tv: Ratingagentur Fitch stuft Griechenland herab (Anm.: dass es da überhaupt noch was zum abstufen gibt?)

Handelsblatt: UBS-Studie: Nothilfe für Griechenland steht unmittelbar bevor (beereits am Wochenende könnte es soweit sein)

BILD: Droht den Griechen ein Banken-Kollaps? (das BILD sieht jedenfalls nach Bankrun aus)

Spanien:

Infokriegernews: Spanien kombiniert Griechenland und Suprime 2.0

USA:

SPIEGEL: US-Banken verschleiern ihre Schulden

Handelsblatt: Bernanke widerspricht OECD: Keine Entwarnung für US-Wirtschaft

Gold:

SPIEGEL: Griechen-Krise treibt Goldpreis in die Höhe (Anm.: also noch weiter als sowieso schon, vgl. auch hier rechts oben den Goldchart)

Asien:

FTD: Wie die Fed die Asienblase aufpumpt

Gerade zwei Wochen, nachdem sich die europäischen Regierungschefs auf einen Nothilfsplan für Griechenland geeinigt haben, verlieren die Märkte erneut das Vertrauen in Griechenland. Nachdem die Griechen Medienberichten zufolge Korrekturen am Rettungsplan seitens der EU gefordert haben, verkaufen Investoren wieder vermehrt griechische Staatsanleihen.

Die Kurse der drei großen Bonds, die die Regierung in Athen seit Januar herausgegeben hat, sind schon unter ihre Ausgabepreise gefallen. So wird es für das Land immer schwerer, seine Schulden über neue Staatsanleihen zu refinanzieren. Immerhin 32 Mrd. Euro muss Griechenland dieses Jahr noch an den Bondmärkten platzieren.

Weil die Nachfrage nach neuen griechischen Anleihen schon zuletzt spürbar zurückgegangen ist, suchen die Griechen jetzt anscheinend nach neuen Investoren. Regierungsvertreter wollen angeblich in zwei Wochen mit einer Roadshow in den USA auf Tour gehen, um fünf bis zehn Milliarden Dollar einzusammeln.

Quelle:
Handelsblatt: Märkte verlieren das Vertrauen in Griechenland

Gleichzeitig geraten griechische Banken an zwei Fronten so langsam  in Bedrängnis. Während sie zuletzt vermehrt in griechische Staatsanleihen investierten und von deren Kursverläufen abhängig sind, scheint jetzt die Bevölkerung ihr Vertrauen in die Regierung und das Finanzsystem soweit verloren zu haben, dass sie ihre Ersparnisse im großen Stil von ihren Bankkonten abheben.

Im Januar und Februar hoben sie nach Zahlen der heimischen Notenbank unter dem Strich acht Milliarden Euro von ihren Konten ab. Das entspricht vier Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes. „Solche Aktionen kennen wir normalerweise nicht aus Industriestaaten, sondern nur von Bankenkrisen in Schwellenländern wie Argentinien“, sagt Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank, die das Phänomen in einer Studie beleuchtet. Die Griechen hätten ihre Einlagen erstmals seit dem Beitritt zur Währungsunion vor knapp zehn Jahren reduziert.

Wenn sich das schwindende Vertrauen in Panik verwandelt, kann es zu einem regelrechten Bankrun kommen. Und dann droht in Kürze die Insolvenz von griechischen Banken. Und die Griechen können wohl kaum ihre Finanzinstitute so auffangen, wie das z.B. in Deutschland geschehen ist. Eine verheerende Kettenreaktion kann die Folge sein und der worst case des Staatsbankrotts schneller eintreten, als viele befürchtet haben.

Quellen:
Sueddeutsche.de: Banken in Bedrängnis – Griechen plündern ihre Konten
FTD: Griechenland-Angst erreicht neuen Höhepunkt

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