Artikel-Schlagworte: „Council of foreign relations“

Bei einer Rede in der Militärakademie West Point (Bundesstaat New York) erteilte der US-Präsident „nationalen Alleingängen der Vereinigten Staaten bei der Lösung internationaler Krisen“ eine klare Absage. Stattdessen wolle er auf internationale Zusammenarbeit und Diplomatie setzen.

Interessanterweise erläuterte Obama seine Strategie an der gleichen Stelle, an der sein Vorgänger George Bush vor acht Jahren seine Präventivkrieg- Strategie präsentiert hatte. Allein deshalb schon werten am Sonntag US-Zeitungen Obamas Worte als „Blaupause für eine neue Sicherheitsdoktrin“ mit dem Schwerpunkt auf globale Zusammenarbeit und Förderung demokratischer Werte. Wobei das doch George Bush auch angeblich wollte, Demokratie in die Welt tragen – nur eben mit Waffengewalt.

Interessant wird es auch, als Obama von einer „neuen Weltordnung“ spricht, in der „Nationen ihrer gemeinsamen Verantwortung gerecht würden“. Nur so könne man die globalen Krisen und Herausforderungen lösen.

Klingt natürlich erstmal sehr positiv, wenn man zum Begriff „neue Weltordnung“ nicht schon einiges sehr negatives hätte lesen müssen. Nun müssen Obamas Taten zeigen in Zukunft, inwiefern die Befürchtungen rund um die „neue Weltordnung“, Bilderberger, Council of foreign relations etc. völlig unbegründet sind. Leider ist das Thema noch immer umstritten – dennoch sollte gerade die Politik von Obama weiter kritisch beobachtet werden.

Quelle:
[1]: Frankfurter Rundschau: Internationale Krisen – Obama will keine US-Alleingänge

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