Artikel-Schlagworte: „Finanzbranche“

Hier ist ein sehr interessanter Artikel im Tagesspiegel zu den Hintergründen der Finanzkrise:
Tagesspiegel: Die Krise – ein Schauspiel der Ohnmacht

Die Hauptverursacher der Krise sind gleichzeitig deren Gewinner. Den Kampf um eine Neuordnung der Finanzbranche haben Angela Merkel und ihre Kollegen gar nicht erst angetreten

Wie wahr, wie wahr…

Gelungen ist auch der Schluss:

Dieses Versagen der Politik zeigt an, dass weit mehr auf dem Spiel steht als Konjunktur und Staatsfinanzen. Je länger die Finanzoligarchen die Regierungen derart vorführen, umso mehr verkommt die Demokratie zu einem Schauspiel der Ohnmacht, das die Bürger gefährlichen Populisten in die Arme treibt. Schuld daran ist jedoch auch die Trägheit der Vielen, die sich zwar ärgern, aber ihre demokratische Teilhabe allenfalls auf die nächste Wahl beschränken. „Die wichtigste Lehre der Krise sollte sein, dass wir Banken keinen politischen Einfluss mehr geben dürfen, wie müssen die Macht der Wall Street brechen“, fordert Krisenexperte Johnson. Damit sind die Regierungen allein offenkundig überfordert. Es wird Zeit sich einzumischen. Wer das versäumt, bekommt vermutlich schon bald die Krise, die er verdient.

So erstaunlich offene Worte würde ich gern häufiger in den „klassischen“ Medien lesen. Oder wie wäre das mal als Kommentar regelmäßig in der Tagesschau? Dann würden vielleicht mal mehr Leute aufwachen.

So klare Aussagen kann man im TV oft nur noch in Satire-Sendungen sehen. Hier mal zwei meiner Meinung nach gelungene Beispiele:

Steuergeschenke – Ein Kommentar von Gernot Hassknecht, MDR | heute show ZDF

Georg Schramm – Volksverblödung

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