Artikel-Schlagworte: „Finanzkrise“

USA: + Pimco-Chef El-Erian warnt vor Finanzkrise II +

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Deutschland: + Parteien blamieren sich mit Wahlrechtsreform +

Europa: + Finanzmarkt gibt Griechenland auf + Europe’s „Lehman Moment“ Looms as Greek Debt Unravels Markets: Euro Credit + Merkel gibt Schäubles harten Griechenland-Kurs auf +

USA: + Präsidentschaftskandidat zweifelt an US-Goldreserven + Börsenaufsicht knöpft sich Finanzwächter vor +

Finanzsystem: + IWF warnt vor Finanzkrise II +

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Das ist das Ergebnis eines internen Untersuchungsberichts des internationalen Währungsfonds. Als Ursache dafür wird die Unfähigkeit genannt, Zusammenhänge zu erkennen.

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Deutschland: + Management-Profis erwarten nächste Finanzkrise +

USA: + Vernichtende Bilanz zur Bankrenrettung – US-Chefkontrolleur geißelt „Rezept für Katastrophen“ +

Nordafrika: + Unruhen in Nordafrika treiben Weizenpreis +

Weltwirtschaftsforum in Davos: + China prophezeit das Ende westlicher Dominanz +  Experten fürchten führungslose Weltwirtschaft +

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Deutschland:

SPIEGEL: Rüttgers spekuliert auf Last-Minute-Koalition (Ansonsten gibt es Neuwahlen. Oder doch noch eine von der Linken tolerierte Minderheitsregierung von SPD und Grüne.)

Welt: FDP hadert über „Schwarze Witwe“ Merkel

Welt: Erster FDP-Landesverband stellt sich gegen Wulff (Sollte die Koalition mit Wulff bei der Präsidentenwahl scheitern, ist Schwarz-Gelb wohl Geschichte.)

Spanien:

Zeit: EU bereitet sich auf Spanien-Pleite vor (Spanien soll im Notfall Hilfe aus dem griechischen Rettungsschirm bekommen. Man könne sich „natürlich auch vorstellen, über die 750 Milliarden Euro hinauszugehen“, soll EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in Berlin nach einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gesagt haben. Für den Bedarf des Schutzes gebe es aktuell aber keine Anzeichen. Ja, noch nicht. Aber das kommt dann noch in ein paar Wochen oder Monaten. Und dann erklärt Merkel die Rettung Spaniens wieder als „alternativlos“. Ursprung des Artikels ist diese Quelle: FTD: EU rüstet sich für Spanien-Pleite )

USA:

FTD: US-Verbraucher nähren Zweifel an Erholung

Telepolis: „Pfusch“ und „Profitgier“ – BP am Pranger

Finanzsystem:

Handelsblatt: Stabilität der Weltfinanzen: Die Bankenkrise kehrt zurück

In der aktuellen Diskussion wird immer wieder die Frage gestellt, wie es nur zur Finanzkrise kommen konnte. Es wird sich beklagt über die Gier der Manager, die Gier der Anleger und Hedgefonds. Aber das allein ist nicht alles, denn die Gier nach möglichst hohen Renditen gab es eigentlich schon immer. Oder hätte man sich früher schon mit weniger als möglich freiwillig zufrieden gegeben?

Im Zusammenhang mit den aktuellen Ermittlungen gegen Goldman Sachs und anderen Investment Banken kommt jetzt immer mehr ans Tageslicht. Wie Diepresse.com berichtet, gibt es bei den Ermittlungen ein erstes Zwischenfazit [1]:

Die Rating-Agenturen frisierten Bewertungen für Großkunden, und Goldman Sachs verdiente anfangs bestens am Immobilienkollaps.

U.a. wurden E-Mails gefunden, welche die Interessenskonflikte zwischen den größten Ratingagenturen und den Investment Banken offenbaren. Auf den 500 Seiten, die jetzt der Untersuchungsausschuss des US-Kongresses veröffentlicht hat, wird der Druck deutlich, unter dem schon ab 2005 die Ratingagenturen durch den starken Konkurrenzkampf standen. Allem Anschein nach nutzten das ihre Kunden, die Banken, schamlos aus und erpressten möglichst gute Ratings für ihre Finanzprodukte.

Was ein hoher Moody’s-Manager 2007 an seine Vorgesetzten schrieb, ist entlarvend: „Unsere Fehler legen nahe, dass wir entweder bei der Kreditanalyse unfähig sind oder unsere Seele dem Teufel verkauft haben, um mehr Umsatz zu machen – oder beides.“

Auch in den E-Mails von Goldman Sachs wurden die Ermittler fündig. Es konnten eindeutige Hinweise dafür gefunden werden, dass man selbst gegen(!) eigene hypothekenbesicherte Wertpapiere erfolgreich spekuliert und damit „richtig Geld“ gemacht hat. So konnte man mit Leerverkäufen mehr Geld verdienen, als man durch die Hypotheken-Krise verloren hat.

Und in einer Mail des Finanzvorstands David Viniar vom Dezember 2006 heisst es: „Lasst uns die Dinge aggressiv verteilen, also das Risiko verringern, denn der Markt wird noch stärker in Not geraten – und von den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, wollen wir profitieren.“

Man kann gespannt sein, welche oder ob überhaupt juristische Konsequenzen aus diesen Vorgängen den Verantwortlichen drohen werden.

Quellen:
[1]: DiePresse.com: E-Mails enthüllen Wahrheiten über die Bankenkrise

In diesem Video berichtet Dr. Jörn Berninger über die einsetzende Kapitalflucht aus Griechenland:
Youtube: Griechenland Problem führt zu Kapitalflucht

Aus der Inhaltsangabe:

„Mit der wachsenden Unsicherheit über das Schicksal Griechenlands haben die Politiker das Ende des Euros besiegelt. Jetzt ist es bereits für eine annehmbare Lösung zu spät!
Griechenland wird nach Expertenmeinung irgendwann defaulten und den Staatsbankrott mehrerer Eurostaaten auslösen.“

Und hier ist noch ein weiteres Video von Dr. Berninger vom 15. März:
Youtube: Die Grenze, Öl und Krise

Hier ist der Youtube-Kanal von Dr. Jörn Berninger (für die, die ihn noch nicht kennen):
http://www.youtube.com/user/jberni2

„Dr. Jörn Berninger ist einer der wenigen Krisenmanager, die zum Thema der Finanzkrise frühzeitig Stellung genommen und auch informiert haben.
Seit 2005 analysiert und prognostiziert er die Ereignisse der Krise.“

Aktuell ist sein Video vom 8. März 2010: Spekulationen, Spekulanten und April 2010

Berninger geht in seinen Videos sowohl auf aktuelle Entwicklungen in der Finanzkrise wie auch deren Hintergründe kurz ein.

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