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Artikel-Schlagworte: „Gerald Celente“

Der Trendforscher Gerald Celente hat auf Russia Today mal wieder ein Interview gegeben. Darin bekräftigt er nochmal seine Prognose, dass schon seit 2008 der Systemcrash begonnen hat, sowohl in den USA als auch Europa.

Man würde das zwar versuchen aufzuhalten, in dem man immer mehr Geld in die Märkte pumpt. Das funktioniert aber leider nicht. Die Trends zu immer mehr Arbeitslosigkeit usw. können so nicht mehr aufgehalten werden.

Von den stimulierenden “Konjunkturprogrammen” hätten die Bürger dagegen wenig. In Wahrheit würde man nur die Banken “stimulieren”. Die Bürger müssten für die Verluste der “too big too fails” (also die Banken) bezahlen. Aber das alles funktioniert nicht, es wird den Systemkollaps nicht aufhalten.

Und wenn die Lage ausser Kontrolle gerät, die Leute auf die Straße gehen und rebellieren, befürchtet Celente ein erneutes Aufkommen von “facism”.

Hier geht es zum Video:
vodpod: Gerald Celente: The entire system is collapsing

Gerald Celente, Gründer des Trends Research Institute in Kingston (USA), erklärt in einem Interview mit dem Handelsblatt, dass er mit dem Schlimmsten rechnet. [1]

Nach Celentes Prognose wird in den USA trotz aller Konjunkturprogramme die Arbeitslosenrate hoch bleiben. Er vermisst den Unternehmergeist von früher, in den USA schafft man es derzeit auch nur, Stellen im Niedriglohnsektor, Zeitarbeit und Gesundheitssektor zu schaffen.

Wenn dann die Konjunkturprogramme auslaufen, wird nach Celentes Ansicht der Immobilienmarkt erneut zusammenbrechen. Das reisst die Finanzmärkte dann natürlich mit hinab. Am Ende dürfte nach Celente die ganze Welt in eine große Depression hinein laufen.

Auch für die EU ist Celente pessimistisch, die europäische Währungsunion sieht er bald zerbrechen.  Dennoch könnten die Europäer das ganze insgesamt besser überstehen, weil ihre Haushalte noch nicht ganz so überschuldet sind wie die der Amerikaner. Die USA hat inzwischen 13 Billionen Dollar Staatsschulden angehäuft. Dazu kommen weitere zukünftige Verpflichtungen aus dem Sozialsystem von 108 Billionen Dollar. Dagegen würden „nur“ 3 Billionen Dollar gebraucht, um die Südländer der Eurozone zu retten.

Celente ist optimitisch, was die weitere Entwicklung des Gold-Kurses angeht. Kurse von mindestens bis zu 2000 Dollar hält er für realistisch. Sein Bargeld hat er aufgeteilt in US- und kanadische Dollar. Außerdem besitzt er noch Immobilien. Als einzige Währungen sieht er die norwegische Krone (wegen Norwegens Ölreichtum) und den schweizer Franken aktuell noch positiv. Grundsätzlich hat für Celente aber der Kapitalerhalt aktuell die oberste Priorität. Im Moment würde er keine größere Risiken eingehen.

Auch geopolitisch ist Celente pessimistisch. Neben einem weiteren großen Terroranschlag wie im September 2001 rechnen Celente und sein Team mit einer möglichen Eskalation der Konflikte im Nahen Osten, was sich schnell zu einer globalen Katastrophe ausweiten könnte.

Quelle:
[1]: Handelsblatt: Querdenker im Interview: „Wir laufen in eine große Depression“

Wallstreet-Panik:

SPIEGEL: Börsianer zweifeln an der “Fat Finger”-Theorie (Wäre eigentlich auch irre, wenn ein einfacher Tippfehler sowas auslösen könnte. Was aber hat es dann in Wahrheit ausgelöst?)

Gerald Celente auf Russia Today zum 1000 Punkte Absturz an der Wallstreet und zu Griechenland:”The bailout bubble will burst.” (Celente sieht den großen Crash schon 2010 kommen. Er selbst hat 80% seines Vermögens in Gold, den Rest in US- und Kanadische Dollar. Börse ist für ihn “gambling” und dafür ist aktuell nicht die Zeit. Werterhalt ist aktuell viel wichtiger. Celente glaubt auch nicht an die Fat-Finger-Theorie, siehe oben.)

Großbritannien:

SPIEGEL: Patt-Parlament lähmt Großbritannien (In anderen Staaten ist eine Koalition aus zwei oder mehr Parteien auch möglich, warum also nicht auch auf der Insel?)

Welt: Die enttäuschten Liberalen entscheiden Wahl-Krimi (Keine Mehrheit für eine der beiden großen Parteien / Liberale mit überraschend wenig Sitzen – wohl aufgrund des Wahlrechts)

Griechenland:

Handelsblatt: Nach heftiger Debatte: Bundestag beschließt Griechenland-Hilfe

Handelsblatt: Verfassungsklage: Wer die Griechen-Hilfe stoppen will (Das sind namentlich u.a.: Karl Albrecht Schachtschneider, Joachim Starbatty, Wilhelm Nölling, Wilhelm Hankel, Dieter Spethmann)

Wirtschaftsfacts.de: Griechenland: Touristen springen ab (War zu erwarten. Nur noch ‘Schaulustige’ dürften im Moment für einen Urlaub dort zu begeistern sein.)

News-Mix:

FTD: PIIGS-Staaten schulden HRE 80 Mrd. Euro (Auch ein Grund für die Griechenland-Hilfe?)

Gaertner’s Blog: Warum ganz Europa sich erheben wird (Sehr lesenswert. Denn es ist längst nicht nur eine ökonomische sondern eine politische Krise. Bilder wie zuletzt aus Athen drohen auch in anderen europäischen Metropolen. Und was dann passieren wird, möchte man sich fast gar nicht ausmalen.)
Dazu passend vom gleichen Autor ein ähnliches Thema: Vom Präriefeuer zum globalen Flächenbrand ? (Es gibt ja auch noch USA, China…)

Wie der Focus berichtet, spielen “Militär-Experten” mittlerweile schon alle möglichen Szenarien durch, die beim Scheitern der Sanktionen gegen den Iran drohen könnten.

Dabei wird alles vom nur regional begrenzten Luftschlag mit F-15- und F-16-Kampfflugzeugen, über den Einsatz konventionell bestückter „Jericho“-Raketen bis hin zum Einsatz von “taktischen Atomwaffen” diskutiert.

Man verweist auch auf drei Delphin-U-Boote (in Deutschland hergestellt), von der Israel konventionelle und atomare Marschflugkörper abfeuern könnte.

Emily Landau von der Tel Aviv University meint: “Sollte es einen israelischen Angriff geben, wird Israel sich einzig auf einen Präzisions-Schlag gegen die Atomanlagen konzentrieren. Es wäre offensichtlich nicht im Interesse Israels, sich auf einen größeren Konflikt mit dem Iran einzulassen.”

Interessante Ansicht. Israel würde also kein Interesse an einem direkten 1:1 Konflikt mit dem Iran haben. Aber ob der Iran es sich gefallen lassen wird, von Israel bombardiert zu werden? Selbst wenn die Luftschläge noch so präzise sein würden und man auf atomare Atomwaffen verzichtet, wird Iran ziemlich sicher zu Gegenschlägen in der Lage sein. Und dann?

Den Einsatz von kleineren, taktischen Kernwaffen gegen die iranischen Einrichtungen halten immerhin manche Experten noch für sehr problematisch. Sie glauben nicht, dass die Gefahr der Radioaktivität taktischer Atomwaffen für die Bevölkerung beherrschbar wäre.

Und dazu befürchten sie völlig zu Recht, dass der Einsatz solcher “taktischer Atomwaffen” ein Dammbruch gleich kommt, dessen Folgen heute kaum abgeschätzt werden können.

Wie dem auch sei, aktuell scheint vieles auf einen Irankrieg hinauszulaufen. Das dieser Konflikt bis zu einem dritten Weltkrieg ausarten könnte, wird u.a. hier diskutiert:
Infokriegernews.de – Gefahr: Irankrieg direkt vor Beginn? Wird das der dritte Weltkrieg?

Auch der Trendforscher Gerald Celente hat schon vor einem Iran-Krieg gewarnt und vor den Folgen, die sich daraus entwickeln könnten.

Zum Thema Iran und die Berichterstattung der Medien darüber gibt es hier einen guten Artikel:
Hintergrund: Die „Berichterstattung“ über den Iran kommt bekannt vor

Hier ist ein weiteres Interview mit Gerald Celente, das er “King World News” gegeben hat:

1/3 Gerald Celente: how to prepare for new-survivalism

2/3 Gerald Celente: how to prepare for new-survivalism

3/3 Gerald Celente: how to prepare for new-survivalism

Hier ein paar Aussagen von Celente:

“You have to think for yourself and you have to lead yourself. (…) Belong to a network, like-minded people, stay in touch (…) and always prepare for the worst. If the worst doesn’t happen: great! ”

Grob übersetzt:

Jeder sollte selber sich Gedanken machen und nicht nur auf andere vertrauen, auf andere “Führer”. Man sollte sich selbst “führen”. Netzwerke sind auch wichtig, Netzwerke mit gleichgesinnten Leuten, man sollte sich zusammenschließen. Und schließlich sollte man sich auf den schlimmsten vorstellbaren Fall einstellen. Wenn der dann nicht eintritt, um so besser.

Helen Skopis vom griechischen Radiosender “Athen International Radio” interviewte Gerald Celente über die Krise in Griechenland, die Zukunft der Eurozone und die Wirtschaftskrise.

Hier ist ein Mitschnitt des Interviews:
Gerald Celente on the Greek Debt Crisis interview with Helen Skopis of Athens, Greece

Und hier sind ein paar Aussagen von Gerald Celente in dem Interview:

This is not capitalism, this is not free markets. Wallstreet has hijacked Washington and the global financiers have hijacked the entire system!

Just look at the names involved. Now they are talking about the “Goldman Sachs gang” (…)

Who was the treasury secretary under George Bush? Henry Poulson! Where did he come from? He was a CEO of Goldman Sachs. (…)

Hier ist ein weiteres Interview mit dem Trendforscher Gerald Celente, der für 2010 einen weiteren großen Crash kommen sieht:
Gerald Celente: Great 2010 Crash is looming

Und hier ist noch ein Link zu Celentes “Trends Research Institute”:
http://www.trendsresearch.com/