Werbung

Artikel-Schlagworte: „Goldman Sachs“

Deutschland:

SPIEGEL: Kanzlerin in der Opel-Krise – Merkels Geisterfahrt (Der Druck auf Merkel nimmt weiter zu. Wie lange wird sie dem noch standhalten?)

Tagesschau: Opel-Standortländer wollen Autobauer helfen

Welt: Pfandbon-Urteil – Später Sieg für Supermarktkassiererin “Emmely”

ZDF: Heute Journal: Die Schuldenfalle (u.a. mit Dirk Müller)

Heise: Kritik an Reform der Rundfunkgebühren

Großbritannien:

FTD: Anleger stufen BP auf Ramschniveau herab

Europa:

N-TV: Merkel und Sarkozy uneinsDer Motor ist kaputt

Tagesschau: Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts – Weg frei für den Euro-Rettungsschirm (Der CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler ist mit seinem Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht gegen die deutsche Beteiligung am Euro-Rettungsschirm gescheitert.)

Goldman Sachs:

SPIEGEL: Rüge vom US-Kongress – Goldman Sachs lieferte Daten zum Raten

Afghanistan-Krieg:

Welt: Bundespräsident in Afghanistan – Köhler will Soldaten die Zweifel am Einsatz nehmen (Besser wäre es, das im Inland zu tun. Aber wie, wenn die Argumente für diesen Einsatz immer mehr ausgehen? )

Deutschland:

Welt: Kommentar – Von der Leyens Bevölkerungspolitik ist gescheitert

Reuters: Köhler unterzeichnet Gesetz für Euro-Stabilisierung

USA:

MMNews: Investment-Banking als Betrug (Hier gibt es u.a. einen Einblick in das Geschäftsgebahren von Goldman Sachs.)

Gold:

Welt: Euro-Drama – Der Boom beim Gold steht auf wackeligen Beinen (Das ganze Finanz- und Wirtschaftssystem steht auf wackligen Beinen, die Kurse an der Börse schwanken auch erheblich. Da ist Gold also vielleicht nicht viel besser, aber auch keineswegs schlechter als andere Anlageformen. Fakt ist:  100%ige Sicherheit gibt es nirgendwo mehr, aber ein Totalausfall wird man mit Gold jedenfalls kaum erleben können, mit größeren Summen Bar- oder Giralgeld schon.)

Nach der Landtagswahl in NRW:

Handelsblatt: Koalitionsverhandlungen in NRW: Kraft droht CDU mit Neuwahlen

Focus: SPD hält Koalition mit CDU nicht für ausgeschlossen

Währungsreform:

Manager-Magazin: Euro-Austritt – Träume von der harten Mark (Lt. Autor könnte nicht Griechenland, sondern Deutschland den Euro zuerst aufgeben. Die Risiken dafür wären aber enorm, auch wenn es die “Stimmung im Volk” treffen würde.)

USA:

SPIEGEL: Goldman-Sachs-Boss räumt Mitschuld an Finanzdebakel ein (Wie ein Angeklagter, dessen Beweislast gegen sich erdrückend ist…)

Griechenland:

Handelsblatt: Berlin gibt grünes Licht für deutsche Athen-Hilfen

Welt: Griechische Anleihen – EZB akzeptiert Ramschpapiere als Sicherheit (EZB macht wegen der Griechenland-Hilfe eine Ausnahme und akzeptiert jetzt griechische Staatsanleihen, wenn Banken sie bei der EZB als Sicherheit hinterlegen)
Dazu in der Financal Times Deutschland: Kehrtwende kratzt an Glaubwürdigkeit der EZB

Kommentar aus “DasGelbeForum” zum Bankrun in Griechenland: Das hat sich zugespitzt – und ist jetzt wieder abgeflaut (Ist anscheinend gerade so nochmal “gut” gegangen?)

China:

Handelsblatt: China: Regierung strafft die Geldpolitik (Das wird interessant: kann China im Gegensatz zum Westen eine zu große “Blasenbildung” an den Märkten und in der Wirtschaft rechtzeitig unterbinden? Oder platzen auch dort irgendwann die Spekulationsblasen?)

FTD: Mindestreservesatz – Chinas Liquiditätsbremse verschreckt Anleger

Landtagswahl in NRW:

Handelsblatt: Miese Arbeitsmarkt-Bilanz: Rüttgers-Regierung macht NRW zum „Absteigerland“

In der aktuellen Diskussion wird immer wieder die Frage gestellt, wie es nur zur Finanzkrise kommen konnte. Es wird sich beklagt über die Gier der Manager, die Gier der Anleger und Hedgefonds. Aber das allein ist nicht alles, denn die Gier nach möglichst hohen Renditen gab es eigentlich schon immer. Oder hätte man sich früher schon mit weniger als möglich freiwillig zufrieden gegeben?

Im Zusammenhang mit den aktuellen Ermittlungen gegen Goldman Sachs und anderen Investment Banken kommt jetzt immer mehr ans Tageslicht. Wie Diepresse.com berichtet, gibt es bei den Ermittlungen ein erstes Zwischenfazit [1]:

Die Rating-Agenturen frisierten Bewertungen für Großkunden, und Goldman Sachs verdiente anfangs bestens am Immobilienkollaps.

U.a. wurden E-Mails gefunden, welche die Interessenskonflikte zwischen den größten Ratingagenturen und den Investment Banken offenbaren. Auf den 500 Seiten, die jetzt der Untersuchungsausschuss des US-Kongresses veröffentlicht hat, wird der Druck deutlich, unter dem schon ab 2005 die Ratingagenturen durch den starken Konkurrenzkampf standen. Allem Anschein nach nutzten das ihre Kunden, die Banken, schamlos aus und erpressten möglichst gute Ratings für ihre Finanzprodukte.

Was ein hoher Moody’s-Manager 2007 an seine Vorgesetzten schrieb, ist entlarvend: “Unsere Fehler legen nahe, dass wir entweder bei der Kreditanalyse unfähig sind oder unsere Seele dem Teufel verkauft haben, um mehr Umsatz zu machen – oder beides.”

Auch in den E-Mails von Goldman Sachs wurden die Ermittler fündig. Es konnten eindeutige Hinweise dafür gefunden werden, dass man selbst gegen(!) eigene hypothekenbesicherte Wertpapiere erfolgreich spekuliert und damit “richtig Geld” gemacht hat. So konnte man mit Leerverkäufen mehr Geld verdienen, als man durch die Hypotheken-Krise verloren hat.

Und in einer Mail des Finanzvorstands David Viniar vom Dezember 2006 heisst es: “Lasst uns die Dinge aggressiv verteilen, also das Risiko verringern, denn der Markt wird noch stärker in Not geraten – und von den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, wollen wir profitieren.”

Man kann gespannt sein, welche oder ob überhaupt juristische Konsequenzen aus diesen Vorgängen den Verantwortlichen drohen werden.

Quellen:
[1]: DiePresse.com: E-Mails enthüllen Wahrheiten über die Bankenkrise

Landtagswahl in NRW:

Telepolis: Alle Optionen offen in NRW

Portugal:

Handelsblatt:  Kreditwürdigkeit Portugals und Griechenlands im freien Fall

FTD: Herabstufung von Portugal und Griechenland erschüttert Märkte

Griechenland:

Handelsblatt: Geheimgespräch geplant: Griechenland-Hilfe spaltet deutsche Regierung

FTD: Zögerliche Hilfe – Pleiteangst treibt Griechenzinsen auf 15 Prozent

Welt: Kreditwürdigkeit – Griechenland kann kein Geld mehr aufnehmen

Goldman Sachs:

SPIEGEL: US-Abgeordnete fordern Ausweitung der Goldman-Ermittlungen

FTD: Betrugsvorwurf – Goldman-Banker gibt sich kämpferisch

Afghanistan-Krieg:

SPIEGEL: Afghanistan-Debatte – Die schmutzige Wahrheit

Internet-Sperren:

Heise.de: EU-Innenpolitiker hinterfragen Vorstoß zu Websperren

Das Handelsblatt hat ein ausführliches Interview mit “Mr. Dax” Dirk Müller über die Entwicklung der Finanzkrise, ihr aktueller Stand und seine Forderungen nach Konsequenzen veröffentlicht.

Hier ist eine Liste der wichtigsten Statements aus dem Internet:

“Nein, es gibt sicherlich keine Entwarnung denn kaum ein Problem wurde gelöst – die meisten wurden lediglich verschoben.(…)”

“Zu den kritischsten Momenten in Deutschland zählten die Stunden, bevor die Kanzlerin die Garantie für das Ersparte der Bürger ausgesprochen hat. In diesem Moment stand alles für wenige Stunden vor dem Zusammenbruch - der Sturm auf die Banken hatte bei uns bereits begonnen.

“Die amerikanischen Notenbank (ist der größte Gewinner in der Krise), die ihre Befugnisse erneut stark erweitern konnte.”

Außerdem fordert Müller die Abschaffung der FED, deren Gründung seiner Meinung nach 1913 einem Staatsstreich ähnelte. “Die Fed ist nach wie vor im wirtschaftlichen Besitz der großen amerikanischen Banken, die somit faktisch ihre eigenen Leitzinsen bestimmen und das Geld des Staates beherrschen.”

Auch eine mögliche Manipulation der Märkte durch die FED bestätigt Müller:”Die Existenz der Plunge Protection Teams (offizieller Name: Working Group on Financial Markets) ist kein Mythos, sondern ein nachweisbarer Fakt.”

Ebenfalls interessant:

“Den Einfluss von Goldman Sachs (auf die US-Regierung) kann man nicht überschätzen.”

Den IWF bezeichnet Müller als “verlängerten Arm der USA”, über den sie in die europäische Region hineinregieren können. Daher ist das Einbinden des IWF in die Rettungspläne für Griechenland seiner Meinung nach ein großer Fehler.

Nach Griechenland erwartet Müller große Probleme für Portugal, Spanien und anschließend Großbritannien.

Hier kann man sich das ganze Interview durchlesen:

Handelsblatt: Interview mit Dirk Müller: „Alles stand vor dem Zusammenbruch“

Griechenland:

Wirtschaftsfacts.de: Roubini: Griechische Schuldenkrise wird zu Flächenbrand

Betrugsklage gegen Goldman Sachs:

Handelsblatt: Abrechnung mit den Titanen der Wall Street

Manager Magazin:  “I’m short your house” (Jetzt auch Vorwürfe gegen Deutsche Bank?)

Wirtschaftsquerschuss: “Goldman Sachs – ein riesiger Hedgefond!” (mit aufschlussreichen Details zum zuletzt von GS gemeldeten Rekordergebnis)

Volkswagen:

FTD: Gewinnsprung – Volkswagen sprintet aus der Krise

Handelsblatt: VW braust mit Vollgas aus der Krise

Flugverbot:

SPIEGEL: Normalisierung des Flugverkehrs dauert noch Tage

Goldman Sachs:

N-TV: “Moralischer Bankrott” – Goldman verdient Milliarde

FTD: Goldman – Dämon der Wall Street (Endlich härteres durchgreifen der US-Regierung? Fast zu schön, um wahr zu werden.)

Handelsblatt: Gewinn fast verdoppelt – Goldman Sachs hat es mal wieder allen gezeigt

Flugverbot wegen Vulkanausbruch:

SPIEGEL: Luftraumsperren gelockert – Ferienflieger holen Zehntausende Touristen zurück

WELT: Flugverbote treffen Autoindustrie mit voller Wucht

Deutschland:

SPIEGEL: FDP-Krise – Westerwelle geht aufs Ganze, will über 10% bei der Landtagswahl in NRW holen (warum nicht gleich das Comeback vom “Projekt 18″?)

Vulkanausbruch auf Island:

FTD: Wirtschaft drohen Millionenschäden

FTD: Was die Asche mit uns macht (Asche ist nur in einer sehr hohen Konzentration gefährlich für die Gesundheit / Es wird jedoch empfohlen, sich drinnen aufzuhalten, wenn sich die Asche auf dem Boden absetzt / Auch wer an Asthma leidet, sollte sich der Asche nicht direkt aussetzen)

SPIEGEL: Was der Ascheregen für unser Klima bedeutet

Infokriegernews: Interview mit renomiertem Vulkanologen zum Vulkanausbruch in Island

ef: Vulkanausbruch: Was steckt wirklich hinter den Flugverboten? (Hinweise auf Terror-Alarm?)

Goldman Sachs:

FTD: SEC klagt Goldman Sachs an

Handelsblatt: US-Behörden klagen Goldman Sachs wegen Betrugs an

EU:

FTD: Schäuble wirbt für Europäischen Währungsfonds

Helen Skopis vom griechischen Radiosender “Athen International Radio” interviewte Gerald Celente über die Krise in Griechenland, die Zukunft der Eurozone und die Wirtschaftskrise.

Hier ist ein Mitschnitt des Interviews:
Gerald Celente on the Greek Debt Crisis interview with Helen Skopis of Athens, Greece

Und hier sind ein paar Aussagen von Gerald Celente in dem Interview:

This is not capitalism, this is not free markets. Wallstreet has hijacked Washington and the global financiers have hijacked the entire system!

Just look at the names involved. Now they are talking about the “Goldman Sachs gang” (…)

Who was the treasury secretary under George Bush? Henry Poulson! Where did he come from? He was a CEO of Goldman Sachs. (…)