Artikel-Schlagworte: „Goldman Sachs“
Landtagswahl in NRW:
Telepolis: Alle Optionen offen in NRW
Portugal:
Handelsblatt: Kreditwürdigkeit Portugals und Griechenlands im freien Fall
FTD: Herabstufung von Portugal und Griechenland erschüttert Märkte
Griechenland:
Handelsblatt: Geheimgespräch geplant: Griechenland-Hilfe spaltet deutsche Regierung
FTD: Zögerliche Hilfe – Pleiteangst treibt Griechenzinsen auf 15 Prozent
Welt: Kreditwürdigkeit – Griechenland kann kein Geld mehr aufnehmen
Goldman Sachs:
SPIEGEL: US-Abgeordnete fordern Ausweitung der Goldman-Ermittlungen
FTD: Betrugsvorwurf – Goldman-Banker gibt sich kämpferisch
Afghanistan-Krieg:
SPIEGEL: Afghanistan-Debatte – Die schmutzige Wahrheit
Internet-Sperren:
Heise.de: EU-Innenpolitiker hinterfragen Vorstoß zu Websperren
Das Handelsblatt hat ein ausführliches Interview mit “Mr. Dax” Dirk Müller über die Entwicklung der Finanzkrise, ihr aktueller Stand und seine Forderungen nach Konsequenzen veröffentlicht.
Hier ist eine Liste der wichtigsten Statements aus dem Internet:
“Nein, es gibt sicherlich keine Entwarnung denn kaum ein Problem wurde gelöst – die meisten wurden lediglich verschoben.(…)”
“Zu den kritischsten Momenten in Deutschland zählten die Stunden, bevor die Kanzlerin die Garantie für das Ersparte der Bürger ausgesprochen hat. In diesem Moment stand alles für wenige Stunden vor dem Zusammenbruch - der Sturm auf die Banken hatte bei uns bereits begonnen.”
“Die amerikanischen Notenbank (ist der größte Gewinner in der Krise), die ihre Befugnisse erneut stark erweitern konnte.”
Außerdem fordert Müller die Abschaffung der FED, deren Gründung seiner Meinung nach 1913 einem Staatsstreich ähnelte. “Die Fed ist nach wie vor im wirtschaftlichen Besitz der großen amerikanischen Banken, die somit faktisch ihre eigenen Leitzinsen bestimmen und das Geld des Staates beherrschen.”
Auch eine mögliche Manipulation der Märkte durch die FED bestätigt Müller:”Die Existenz der Plunge Protection Teams (offizieller Name: Working Group on Financial Markets) ist kein Mythos, sondern ein nachweisbarer Fakt.”
Ebenfalls interessant:
“Den Einfluss von Goldman Sachs (auf die US-Regierung) kann man nicht überschätzen.”
Den IWF bezeichnet Müller als “verlängerten Arm der USA”, über den sie in die europäische Region hineinregieren können. Daher ist das Einbinden des IWF in die Rettungspläne für Griechenland seiner Meinung nach ein großer Fehler.
Nach Griechenland erwartet Müller große Probleme für Portugal, Spanien und anschließend Großbritannien.
Hier kann man sich das ganze Interview durchlesen:
Handelsblatt: Interview mit Dirk Müller: „Alles stand vor dem Zusammenbruch“
Griechenland:
Wirtschaftsfacts.de: Roubini: Griechische Schuldenkrise wird zu Flächenbrand
Betrugsklage gegen Goldman Sachs:
Handelsblatt: Abrechnung mit den Titanen der Wall Street
Manager Magazin: “I’m short your house” (Jetzt auch Vorwürfe gegen Deutsche Bank?)
Wirtschaftsquerschuss: “Goldman Sachs – ein riesiger Hedgefond!” (mit aufschlussreichen Details zum zuletzt von GS gemeldeten Rekordergebnis)
Volkswagen:
FTD: Gewinnsprung – Volkswagen sprintet aus der Krise
Handelsblatt: VW braust mit Vollgas aus der Krise
Flugverbot:
Goldman Sachs:
N-TV: “Moralischer Bankrott” – Goldman verdient Milliarde
FTD: Goldman – Dämon der Wall Street (Endlich härteres durchgreifen der US-Regierung? Fast zu schön, um wahr zu werden.)
Handelsblatt: Gewinn fast verdoppelt – Goldman Sachs hat es mal wieder allen gezeigt
Flugverbot wegen Vulkanausbruch:
SPIEGEL: Luftraumsperren gelockert – Ferienflieger holen Zehntausende Touristen zurück
WELT: Flugverbote treffen Autoindustrie mit voller Wucht
Deutschland:
SPIEGEL: FDP-Krise – Westerwelle geht aufs Ganze, will über 10% bei der Landtagswahl in NRW holen (warum nicht gleich das Comeback vom “Projekt 18″?)
Vulkanausbruch auf Island:
FTD: Wirtschaft drohen Millionenschäden
FTD: Was die Asche mit uns macht (Asche ist nur in einer sehr hohen Konzentration gefährlich für die Gesundheit / Es wird jedoch empfohlen, sich drinnen aufzuhalten, wenn sich die Asche auf dem Boden absetzt / Auch wer an Asthma leidet, sollte sich der Asche nicht direkt aussetzen)
SPIEGEL: Was der Ascheregen für unser Klima bedeutet
Infokriegernews: Interview mit renomiertem Vulkanologen zum Vulkanausbruch in Island
ef: Vulkanausbruch: Was steckt wirklich hinter den Flugverboten? (Hinweise auf Terror-Alarm?)
Goldman Sachs:
FTD: SEC klagt Goldman Sachs an
Handelsblatt: US-Behörden klagen Goldman Sachs wegen Betrugs an
EU:
Helen Skopis vom griechischen Radiosender “Athen International Radio” interviewte Gerald Celente über die Krise in Griechenland, die Zukunft der Eurozone und die Wirtschaftskrise.
Hier ist ein Mitschnitt des Interviews:
Gerald Celente on the Greek Debt Crisis interview with Helen Skopis of Athens, Greece
Und hier sind ein paar Aussagen von Gerald Celente in dem Interview:
This is not capitalism, this is not free markets. Wallstreet has hijacked Washington and the global financiers have hijacked the entire system!
Just look at the names involved. Now they are talking about the “Goldman Sachs gang” (…)
Who was the treasury secretary under George Bush? Henry Poulson! Where did he come from? He was a CEO of Goldman Sachs. (…)
Ein hochrangiger Manager von Goldman Sachs hat nach einem Bericht des SPIEGEL [1] die Vorwürfe wegen des umstrittenen Währungsgeschäfts mit Griechenland zurückgewiesen.
Der Goldman-Banker Gerald Corrigan, der früher Präsident der New Yorker Federal Reserve Bank war, sagte, er habe sich einige Tage mit dem Fall beschäftigt und sei nun davon überzeugt, dass das Geschäft nicht unangemessen und mit den damaligen geltenden Regeln konform gewesen sei. Corrigan ist der erste Goldman-Sachs-Mitarbeiter, der öffentlich über den Swap spricht.
Na das ist ja schön, das ganze war also legal, da man hier ein juristisches Schlupfloch ausgenutzt hatte. Das macht die Sache natürlich gleich viel “besser”.
Aber es wirft natürlich auch ein schlechtes Licht auf die fehlende Finanzmarkt-Regulierung, die sowas überhaupt möglich machte.
Er sagte vor dem britischen Finanzausschuss, er sei nicht “allergisch” gegenüber einer strukturellen Reform des Finanzsystems. Man müsse jedoch vorsichtig sein, wenn man diesen Kurs einschlage, weil man dann kein echtes Maß mehr für Erfolg hätte.
In einem 16-seitigen Statement schlug Corrigan Änderungen vor, etwa einen systemischen Regulator, höhere Kapital- und Liquiditätsquoten für Banken und eine bessere internationale Zusammenarbeit.
Das ist ja nett, aber die Reformen sollten schon mindestens so lasch sein, dass Goldman Sachs seinen “seriösen” Geschäften weiter nachgehen kann, oder wie?
Quellen:
[1]: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,679736,00.html#ref=rss
Wie das Handelsblatt und die Financal Times Deutschland berichten, half Goldman Sachs den Griechen bei ihren Tricksereien und Schönrechnen ihrer Defizite. Mit ihrer Hilfe soll Griechenland ein Jahrzehnt lang die europäischen Stabilitätskriterien unterlaufen haben.
Der Lohn für Goldman Sachs: immerhin 300 Millionen Euro. Da macht uns jede finanzielle Hilfe für GR doch gleich viel mehr Spaß.
Mehr dazu unter:
http://www.handelsblatt.com/politik/international/defizitkosmetik-goldman-sachs-half-bei-griechen-bei-tricksereien;2529582
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:krise-in-griechenland-wall-street-half-athen-beim-schummeln/50074205.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,677750,00.html
http://www.mmnews.de/index.php/201002144940/MM-News/Griechenland-Betrug-Goldman-kassierte-300-Millionen.html
