Artikel-Schlagworte: „Hysterie“

Deutschland:

Yahoo News: Deutschland wird im Euro-Trubel nicht alle Bundesanleihen los (Das ist kein gutes Zeichen, wenn selbst Bundesanleihen nicht mehr alle abgesetzt werden können.)

Der Tagesspiel: Wachdienst vor Schule Eltern gründen Anti-Terror-Einheit (Soweit ist die Terror-Hysterie schon fortgeschritten. Schade, dass nicht alle so gelassen bleiben wie – noch – die Mehrheit der Bevölkerung.)

Europa:

Frank Meyer: Wenn der Schirm aber nun ein Loch hat…

FTD: Irlands Banken entwickeln sich zum Milliardengrab für Anleger (Nicht nur für Anleger, auch für die restliche EU.)

SPIEGEL: Schuldenkrise – Europa bangt um seine Sorgenkinder (Erst Griechenland und Irland, nun geht’s gegen Portugal, Spanien und Italien.)

SPIEGEL: Krise der Währungsunion – Nur ein neuer Pakt rettet den Euro (Der Autor fordert, dass die Währungsunion zu einer echten Schicksalsgemeinschaft werden muss, in der alle Staaten füreinander haften. Im Endeffekt heisst das aber, Deutschland muss für fast alle haften. Das sei zwar für D. „unattraktiv“ – netter Ausdruck – aber sonst gäbe es nur die Alternativen Chaos und Hyperinflation. Das klingt fast schon nach der Merkelschen „Alternativlos“-Rhetorik.)

Sueddeutsche: Bundesbankchef plaudert über Rettungsschirm XXL (Ja, warum nicht noch mehr Milliarden/Billionen für den Rettungsschirm? 750 Milliarden sind ja wirklich Peanuts…)

Welt:

FTD: Mr President, knöpfen Sie sich Pjöngjang vor! (Das sagt der alte „Stratege“ Zbigniew Brzezinski.)

Telepolis: Währungsoffensive 2.0 (China und Russland verzichten im bilateralen Handel auf den US-Dollar und rechnen in ihren Landewährungen ab. Ist das der Anfang vom Ende des Dollars als weltweite Leitwährung?)

Nachdem jetzt schon tagelang Angst und Schrecken vor potentiellen Terroristen in den Medien verbreitet wurde, legt man jetzt weiter nach.

Wie N-TV berichtet, haben Unionspolitiker jetzt aufgrund der vielen Terrorwarnungen neue Befugnisse für Strafverfolger und Geheimdienste gefordert. [1]

Noch weiter geht der CSU-Innenexperte Norbert Geis. Er sprach sich in der Bild-Zeitung dafür aus, islamistische Gefährder im Zweifel vorübergehend in Gewahrsam nehmen zu lassen. Wie das dann juristisch begründet werden soll, BEVOR die Betreffenden etwas nachweislich illegales getan oder geplant haben, stand leider nicht im Artikel.

Anscheinend war diese Reaktion eine Folge der Aussage des Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg. Der hatte vorher verkündet, die zur Zeit 130 namentlich bekannten „Gefährder“ ließen sich aufgrund des Personalmangels nicht rund um die Uhr von der Polizei überwachen.

Anstatt aber nun v.a. mehr Personal einzustellen, um den Personalmangel zu beheben, drängt man in der Union auf mehr Befugnisse für Strafverfolger und Geheimdienste. Es müsse jetzt endlich die Blockadehaltung der FDP-Justizministerin bei den Gesetzen zur Visa-Warndatei und auch zur Vorratsdatenspeicherung aufgebrochen werden.

Auf der N-TV-Seite gibt es auch eine Online-Umfrage dazu, ob gefährliche Islamisten vorübergehend weggesperrt werden sollten. Immerhin ist lt. aktuellem Stand nur eine Minderheit von 12% dafür.
Fefe berichtet auf seinem Blog noch von einem Zwischenstand von 64% Pro-Stimmen. [2]

Quellen:
[1]: N-TV: Mehr Befugnisse für Strafverfolger – „Gefährder“ sollen in Haft
[2]: Fefes Blog: CSU-„Innenexperte“ Geis fordert, „Gefährder“ in Lagern zu internieren

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