Artikel-Schlagworte: „Konjunktur“
Deutschland:
Handelsblatt: BDI hebt Prognose: Deutscher Exportmotor springt wieder an
Manager-Magazin: Exportboom beflügelt deutsche Autoindustrie
N-TV: Regierungsübernahme in NRWGabriel lehnt Blockade-Politik ab
Tagesschau: Regierungsbildung in Nordrhein-Westfalen: Gabriel lädt Linke-Abgeordnete in die SPD ein (Ein neuer Fall “Ypsilanti” soll wohl vermieden werden.)
FAZ: Bundespräsidentenwahl – Tillich ermahnt Westerwelle (Ihm ist klar, sonst ist die schwarz-gelbe Koalition in Berlin Geschichte. Und genau deshalb könnte es noch am Ende für Wulff reichen, vielleicht im 3. Wahlgang. Mit einer freien und demokratischen Entscheidung hat das dann allerdings nicht mehr viel zu tun. Es haben ja genügend Politiker der Koalition schon verkündet, dass sie Gauck für einen guten Kandidaten halten.)
FAZ-Interview mit Princeton-Ökonom Bhagwati:”Die Franzosen geben gern deutsches Geld aus” (Um den Euro macht er sich allerdings keine Sorgen, das sieht er als Nicht-Europäer aus einer gewissen Distanz. Und er stellt sich relativ weit auf die Seite der Finanzindustrie, sieht sie als das Blut des Wirtschaftskreislaufs, dass durch die Muskeln – die Realwirtschaft – fließt.)
Telepolis: Justiz setzt BKA-Überwachung auf Verdacht Grenzen
Türkei:
Focus: Kurdisches Grenzgebiet – Erdogan droht Rebellen mit Vernichtung (Dieser Krisenherd kommt auch nie zur Ruhe.)
G20-Gipfel:
SPIEGEL: Beim G-20-Gipfel droht die große Blockade
Ölpest:
Wirtschaftsfacts: Jetzt öffentlich in Diskussion: Leckes Macondo-Feld soll 1 Milliarde Barrel Öl enthalten (Es ist jetzt schon eine Umweltkatastrophe unglaublichen Ausmaßes. Und es droht sich noch über lange Zeit weiter auszuweiten. Die Folgen für das ganze Ökosystem der Erde sind heute noch kaum abschätzbar.)
Deutschland:
SPIEGEL: Justizministerin plant Web-Warnschilder für Raubkopierer (Jetzt fängt die auch noch mit Stop-Schildern an. Die letzte Politikerin, die in der “Netzgemeinde” noch einigermaßen angesehen war.)
Telepolis: Sichert SPD schwarz-gelbe Bundesratmehrheit?
Tagesschau: DIW-Studie vorgestellt – Die Mitte schrumpft
Ölpest im Golf von Mexiko:
SPIEGEL: Bohrloch-Desaster – Rating-Riese lässt BP fallen (Die Rating-Agentur Fitch stuft die Kreditwürdigkeit des Ölkonzerns erneut herunter.)
Welt: Probleme der “Ölquelle des Alptraums” waren bekannt
FTD: Wie die Ölpest die ganze Branche lädiert
Handelsblatt: Öl-Bosse werfen BP schwere Versäumnisse vor
China:
N-TV: Faule Immobilienkredite – Chinas Regierung wird unruhig (Wegen des ungebremsten Immobilien-Booms versucht die chinesische Regierung krampfhaft, die zuletzt massiv gestiegene Kreditvergabe einzudämmen.)
Südafrika:
N-TV: Südafrika kämpft mit Streiks (Anhaltende Proteste und Streiks von öffentlich Bediensteten und Ordnern machen Südafrika währen der Weltmeisterschafft zu schaffen.)
Deutschland:
SPIEGEL: Debatte über Konjunktur – Sparen wir uns kaputt?
FTD: Merkel verordnet Koalition besseres Benehmen
Handelsblatt: NRW: CDU und Grüne zerren an NRW-SPD (Aber die SPD will erstmal aus der Opposition heraus agieren. Nachteil: Dadurch kann die SPD die Mehrheits-Verhältnisse im Bundesrat nicht zu ihrem Gunsten verändern. Aber vielleicht will man das auch gar nicht, warum auch immer.)
N-TV: Staatsschutz ermittelt nach Demo”Sprengsatz” verletzt 15 Polizisten (Diese Szenen werden eher zu- als abnehmen. Trotzdem ist derartige Gewalt total kontraproduktiv und könnte der Politik eine Steilvorlage dafür liefern, das Versammlungsrecht entsprechend einzuschränken oder Sicherheitsgesetze entsprechend zu verschärfen. Wenn man das “System” wirklich stürzen will, sollte man sich eher an den Protesten damals in den letzten Tagen der DDR orientieren.)
Heise: Ministerpräsidenten verabschieden – Jugendmedienschutzstaatsvertrag (Welche Kennzeichnung ein Blog wie dieser wohl bekommen müsste? Ab wann ist dann eine Seite wie Stern.de freigegeben? Und woran macht man die “Jugendverträglichkeit” fest? Bei Pornos ist der Fall ja relativ simpel, aber bei Texten, Fotos, Videos, wo es nicht um Sex geht? Wo man vielleicht zeigt, wo es z.B. gerade “bürgerkriegsähnliche Zustände” gibt?)
MMNews: City BKK pleite – Dominoeffekt möglich (Kommt nach dem Banken- jetzt das Krankenkassensterben?)
USA:
SPIEGEL: Ölpest im Golf – BP-Zensoren verschleiern die Umweltkatastrophe
Kirgistan:
Tagesschau: Unruhen in Kirgistan – Gewalt, Plünderungen und Massaker
News-Mix:
SPIEGEL: Europas Weltraumorganisation Esa: Sparen bis zum Mond (Spanien kann seine Zahlungen nicht mehr leisten, bald vielleicht auch Italien nicht mehr. Jetzt ist auch dort sparen angesagt.)
Deutschland:
SPIEGEL: Rüttgers spekuliert auf Last-Minute-Koalition (Ansonsten gibt es Neuwahlen. Oder doch noch eine von der Linken tolerierte Minderheitsregierung von SPD und Grüne.)
Welt: FDP hadert über “Schwarze Witwe” Merkel
Welt: Erster FDP-Landesverband stellt sich gegen Wulff (Sollte die Koalition mit Wulff bei der Präsidentenwahl scheitern, ist Schwarz-Gelb wohl Geschichte.)
Spanien:
Zeit: EU bereitet sich auf Spanien-Pleite vor (Spanien soll im Notfall Hilfe aus dem griechischen Rettungsschirm bekommen. Man könne sich “natürlich auch vorstellen, über die 750 Milliarden Euro hinauszugehen”, soll EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in Berlin nach einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gesagt haben. Für den Bedarf des Schutzes gebe es aktuell aber keine Anzeichen. Ja, noch nicht. Aber das kommt dann noch in ein paar Wochen oder Monaten. Und dann erklärt Merkel die Rettung Spaniens wieder als “alternativlos”. Ursprung des Artikels ist diese Quelle: FTD: EU rüstet sich für Spanien-Pleite )
USA:
FTD: US-Verbraucher nähren Zweifel an Erholung
Telepolis: “Pfusch” und “Profitgier” – BP am Pranger
Finanzsystem:
Handelsblatt: Stabilität der Weltfinanzen: Die Bankenkrise kehrt zurück
Wie das Statistische Bundesamt Deutschland vermeldet, gab es im Handwerk 2009 Umsatzeinbußen von 5%. Gleichzeitig nahm die Zahl der Beschäftigten um 1,5% ab.
Immerhin zwei der sieben Handwerk-Untergruppen konnten sogar ein Umsatzplus erzielen. Eine davon, das Kraftfahrzeuggewerbe, dürfte dabei allerdings noch von der Abwrackprämie profitiert haben. Trotz Umsatzplus wurde in dem Sektor sogar mit 3,1% überdurchschnittlich viel Personal abgebaut.
Am meisten Personalabbau gab es mit 3,3% beim “Handwerke für den gewerblichen Bedarf”, wo auch der größte Umsatzeinbruch von 17,7% gegenüber dem Vorjahr ermittelt wurde.
Quelle:
Statistisches Bundesamt: 5,0% weniger Umsatz im Handwerk im Jahr 2009
Lt. einer anderen Pressemitteilung des Bundesamts lag der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Februar 2010 um 2,9% niedriger als im Februar 2009. Zwei Drittel der Veränderung des Gesamtindexes sollen auf veränderte Energiepreise zurückzuführen sein, die um immerhin 8,3 % nachgegeben haben.
Quelle:
Statistisches Bundesamt: Erzeugerpreise Februar 2010: – 2,9% gegenüber Februar 2009
Im Jahr 2009 brach der Welthandel nach Angaben der WTO um ganze 12 % ein, so stark wie seit 1945 nicht mehr.
Anfang Dezember war von der WTO noch ein Einbruch von 10 % erwartet worden.
Nach dieser Nachricht rutschte der DAX erstmal weiter ab, erholte sich danach aber wieder.
“Zum Jahreswechsel wurde groß gefeiert, dass die Rezession überwunden ist, jetzt stellen wir fest, dass die Erholung tatsächlich holprig ist”, sagte Michael Köhler von der Landesbank Baden-Württemberg.
“Der schwache Ifo-Index und das US-Verbrauchervertrauen gestern haben durchaus einen Schock ausgelöst”, sagte ein Händler. “Es ist unglaublich schwer, Anleger zum Einstieg zu motivieren, wenn der Markt derart schnell einknickt.” Dazu kämen laut Aktienanalyst Köhler die Sorgen um die wirtschaftliche Lage in Griechenland.
In Folge der Krise ist auch Deutschlands Defizit wieder über die Maastricht-Grenze von 3% gestiegen. Genau betrug das Defizit im vergangenen Jahr 79,3 Mrd. Euro bzw. 3,3 % vom BIP.
Quellen:
SPIEGEL Online: Welthandel erleidet Rekordeinbruch
SPIEGEL Online: Deutsches Defizit steigt auf 3,3 Prozent
Das US-Verbrauchervertrauen fiel von 55,9 auf 46 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit April 2009. Gerechnet hatte man mit 55 Punkten.
Die Börsen gaben daraufhin teilweise deutlich nach.
Ursache für die überraschende Eintrübung der Zahlen soll die nach wie vor angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt sein. Die offizielle(!) Arbeitslosenquote lag im Januar bei 9,7%, erwartet wird eine durchschnittliche Quote von 10% für den Rest des Jahres.
Veröffentlicht wurden die Zahlen vom privaten Forschungsinstitut “Conference Board”.
Mehr dazu unter:
