Artikel-Schlagworte: „Pakistan“

Deutschland:

SPIEGEL: EZB kauft griechische Staatsanleihen Bundesbanker vermuten französisches Komplott – Kauft die EZB griechische Staatspapiere, um französischen Geldinstituten zu helfen? (Und war die deutsche Bank in Griechenland nicht auch engagiert? Vielleicht eher ein Banken-Komplott?)

Welt: FDP-Chef-Westerwelle sieht Chance für Ampel in NRW (Die Frage ist, will man unbedingt weiter mitregieren oder erstmal wieder in die Oppositionsrolle wechseln, auch in Berlin? Die FDP steht jetzt am Scheideweg. Auch in Berlin wäre eine Ampel-Koalition denkbar.)

Welt: Haushaltssanierung – Schäuble erwägt Steuer- und Abgabenerhöhungen

Handelsblatt: Krankenkassen: Streit um Röslers Kopfpauschale (Wird die Bundesregierung irgend EIN Projekt noch umsetzen können in der aktuellen Legislaturperiode? Ausser „alternativlose“ Rettungspakete für Euro und Banken scheint im Moment nichts mehr möglich.)

Spanien:

FTD: Fitch stuft Spanien herab auf AA+ (Geht es jetzt mit Spanien so bergab wie mit Griechenland?)

USA:

SPIEGEL: Vergeltungsangriff auf Pakistan – US-Militär schmiedet Pläne für den Tag X (Immer diese ‚Zufälle‘. Schon beim Afghanistan-Krieg sollen die Angriffspläne schon vor dem 11.9.01 in den Schubladen der Militärs bzw. des Präsidenten Bush gelegen haben. Jetzt fehlt nur ein größerer Anschlag, der offiziell von Pakistanern begangen wurde. Was gibt es da zu planen?)

Afghanistan:

SPIEGEL: Afghanistan-Einsatz – Geheimer Nato-Bericht wirft Deutschen Fehler vor

Börse:

Handelsblatt: Nouriel Roubini sieht weiter schwarz:“Die Krisen werden immer zerstörerischer“

Gerald Celente, Gründer des Trends Research Institute in Kingston (USA), erklärt in einem Interview mit dem Handelsblatt, dass er mit dem Schlimmsten rechnet. [1]

Nach Celentes Prognose wird in den USA trotz aller Konjunkturprogramme die Arbeitslosenrate hoch bleiben. Er vermisst den Unternehmergeist von früher, in den USA schafft man es derzeit auch nur, Stellen im Niedriglohnsektor, Zeitarbeit und Gesundheitssektor zu schaffen.

Wenn dann die Konjunkturprogramme auslaufen, wird nach Celentes Ansicht der Immobilienmarkt erneut zusammenbrechen. Das reisst die Finanzmärkte dann natürlich mit hinab. Am Ende dürfte nach Celente die ganze Welt in eine große Depression hinein laufen.

Auch für die EU ist Celente pessimistisch, die europäische Währungsunion sieht er bald zerbrechen.  Dennoch könnten die Europäer das ganze insgesamt besser überstehen, weil ihre Haushalte noch nicht ganz so überschuldet sind wie die der Amerikaner. Die USA hat inzwischen 13 Billionen Dollar Staatsschulden angehäuft. Dazu kommen weitere zukünftige Verpflichtungen aus dem Sozialsystem von 108 Billionen Dollar. Dagegen würden „nur“ 3 Billionen Dollar gebraucht, um die Südländer der Eurozone zu retten.

Celente ist optimitisch, was die weitere Entwicklung des Gold-Kurses angeht. Kurse von mindestens bis zu 2000 Dollar hält er für realistisch. Sein Bargeld hat er aufgeteilt in US- und kanadische Dollar. Außerdem besitzt er noch Immobilien. Als einzige Währungen sieht er die norwegische Krone (wegen Norwegens Ölreichtum) und den schweizer Franken aktuell noch positiv. Grundsätzlich hat für Celente aber der Kapitalerhalt aktuell die oberste Priorität. Im Moment würde er keine größere Risiken eingehen.

Auch geopolitisch ist Celente pessimistisch. Neben einem weiteren großen Terroranschlag wie im September 2001 rechnen Celente und sein Team mit einer möglichen Eskalation der Konflikte im Nahen Osten, was sich schnell zu einer globalen Katastrophe ausweiten könnte.

Quelle:
[1]: Handelsblatt: Querdenker im Interview: „Wir laufen in eine große Depression“

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