Artikel-Schlagworte: „Public Relation“

Eine sehr aufschlussreiche Dokumentation über die Arbeit von PR-Beratern und das Verhältnis zum Journalismus hat jetzt das TV-Medienmagazin ZAPP gezeigt:

http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/medien_wirtschaft/prberater102.html

Kleine und mittlere Redaktionen bauen immer mehr Personal ab und werden dadurch empfänglich für den Einfluss von professionellen PR-Agenturen.

In dem Beitrag kommen sowohl Journalisten als auch bekannte Größen der PR-Branche zu Wort. Das ganze gibt einen sehr guten Einblick in die aktuelle Situation der Medienlandschaft. Wo Redaktionen kaputt gespart werden, ist guter investigativer Journalismus immer schwieriger. Ersetzt wird dieser dann durch die „Informationen“ der PR-Agenturen, die damit großen Einfluss auf die veröffentlichen Artikel, Meldungen und Sendungen ausüben können.

Und über diesen Einfluss ist vieles möglich, von bewusster Meinungsmanipulation der Öffentlichkeit bis zu Rufmordkampagnen gegen Einzelpersonen oder ganze Unternehmen.

In der Sendung kam unter anderem das Beispiel von Warsteiner, denen (lt. eigener Aussage zu unrecht) in der Vergangenheit mal eine Verbindung zu Scientology angedichtet wurde. Daraufhin verlor man seine Spitzenposition am Markt nachhaltig, die Konkurrenz freute sich natürlich.
Ein anderer Fall war ein Unternehmer, der seinem PR-Berater (oder dessen Agentur) gekündigt hatte und anschließend selbst von diesem verleumdet wurde.

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