Artikel-Schlagworte: „Staatsverschuldung“
Europa: + Schuldenaufschwung XXL +
Japan: + Behörden befürchten mehr als tausend Todesopfer + Notaktion soll Krisen-AKW retten + Die Angst vor der Kernschmelze nach dem Beben + Erneut starkes Erdbeben im Norden Japans + Radioaktivität in AKW steigt dramatisch +
USA: + Die USA stehen schlechter da als Griechenland + Tabuthema Hunger +
Diese Entscheidung dürfte noch weitreichende Folgen haben. Da man die Geldpolitik schon seit längerem sehr kritisch sieht und einen Kurseinbruch befürchtet, trennt sich Pimco von allen US-Treasuries.
In Großbritannien geht die Angst vor dem “Double Dip” um, einem erneuten konjunkturellen Absturz. Im vierten Quartal 2010 gab es nach einer schwachen Wachstumsphase wieder ein Minus von 0,5 Prozent. Kann der Trend nicht gestoppt werden, rutscht das Land wieder in eine Rezession.
Deutschland: + Guttenberg vor dem Ausschuss: Baron ohne Stil +
Europa: + Staatskrise in Belgien – Königlicher Vermittler gibt auf +
Nordafrika: + Proteste in Tunesien und Ägypten – Länder Nordafrikas kommen nicht zur Ruhe + Ägypten: Demonstranten zünden Häuser an – Börse in Ägypten stoppt Handel + Aufruhr in Ägypten: Steiniger Weg bis zum Umsturz +
USA: + Fed redet Inflationsrisiken klein + US-Ermittler klagen Notenbank an + Fehlbetrag von 1,48 Billionen Dollar – USA steuern auf neues Rekorddefizit zu + Internet-Ausschaltknopf für US-Präsident erwünscht +
Asien: + Standard & Poor’s stuft Japans Kreditwürdigkeit auf AA- herab +
Das sind ja deutliche Worte von Timothy Geithner. Vor den Kongress-Abgeordneten wies der US-Finanzminister auf die Gefahr einer Staatspleite der USA hin. Die Konsequenzen eines solchen Staatsbankrotts wären noch viel schlimmer als die der Finanzkrise.
Wie das Handelsblatt berichtet, hat die EU die Hilfszahlungen an Griechenland vorerst eingestellt, da man sich dort nicht an Vorgaben der europäischen Partner gehalten hat. [1]
Ganz eingestellt sind die Zahlungen allerdings noch nicht. Zunächst einmal wird nur die nächste Rate, die für Dezember geplant war, einen Monat später im Januar 2011 ausgezahlt.
Lt. Aussagen des griechischen Finanzministeriums wird diese Verzögerung das Land aber nicht in Liquiditätsprobleme stürzen. Inoffiziell wurde das ganze auf “technische Gründe” zurückgeführt. Noch wäre die Arbeit der EU-Experten, des IWF und der EZB nicht abgeschlossen. Erst beim nächsten EU-Gipfel in Dezember solle eine endgültige Entscheidung fallen.
Gerade erst vor zwei Tagen war herausgekommen, dass lt. der Europäischen Statistikbehörde Eurostat die Neuverschuldung Griechenlands anstatt der angegebenen 13,6 bei 15,4 Prozent lag und die gesamtstaatliche Verschuldung auf 126,8 Prozent angestiegen ist. [2]
Quellen:
[1]: Handelsblatt: EU stoppt Hilfsgelder für Griechenland
[2]: FAZ: Griechisches Defizit höher als gedacht
Um die Hintergründe der Finanz- und Wirtschaftskrise und die drohende Hyperinflation und weitere Staatsbankrotte zu verstehen, sollte man sich diesen Artikel unbedingt ansehen:
Inflation und Staatsbankrotte ante portas
U.a. werden folgende Punkte behandelt:
- Was ist Inflation?
- Das Geldmengen-Problem
- Die Staatsverschuldungen schreiten unaufhörlich voran
Homepage vom Autor:
Krisenfrei.de
