Artikel-Schlagworte: „Systemkollaps“

Unter der Überschrift „Gut vorsorgen! Vorausschauend handeln!“ weist die Supermarktkette „Kaiser’s Tengelmann“ auf seiner Homepage auf die Notwendigkeit eines ausreichenden Notvorrats hin.

Denn wie man richtig anmerkt, „vor Erkrankungen, aber auch Unglücksfällen und Gefahren ist niemand gefeit.“. Und wie wir spätestens seit den Wirren der Finanz- und Wirtschaftskrise wissen, kann ein Versorgungsengpass bei einem Systemkollaps schneller kommen als man denkt.

Das steht so natürlich nicht auf der Homepage der Handelskette. Aber immerhin weist man darauf hin, dass eine gute Vorsorge nicht ein Zeichen für übertriebene Ängstlichkeit ist, sondern von Weitsicht zeugt.

Netterweise hat man auch noch ein PDF mit einer illustrierten und informativen Notvorratsliste zusammengestellt. Dort wird aufgelistet, was man alles sinnvollerweise bevorraten sollte und wie lange dessen normale Lagerdauer ist. Neben Lebensmittel werden dabei auch Hygieneartikel, die Haushaltsapotheke und Artikel für einen Energieausfall behandelt.

Quelle:
Kaiser’s: Verantwortung – Lebensmittelmustervorrat

Der Trendforscher Gerald Celente hat auf Russia Today mal wieder ein Interview gegeben. Darin bekräftigt er nochmal seine Prognose, dass schon seit 2008 der Systemcrash begonnen hat, sowohl in den USA als auch Europa.

Man würde das zwar versuchen aufzuhalten, in dem man immer mehr Geld in die Märkte pumpt. Das funktioniert aber leider nicht. Die Trends zu immer mehr Arbeitslosigkeit usw. können so nicht mehr aufgehalten werden.

Von den stimulierenden „Konjunkturprogrammen“ hätten die Bürger dagegen wenig. In Wahrheit würde man nur die Banken „stimulieren“. Die Bürger müssten für die Verluste der „too big too fails“ (also die Banken) bezahlen. Aber das alles funktioniert nicht, es wird den Systemkollaps nicht aufhalten.

Und wenn die Lage ausser Kontrolle gerät, die Leute auf die Straße gehen und rebellieren, befürchtet Celente ein erneutes Aufkommen von „facism“.

Hier geht es zum Video:
vodpod: Gerald Celente: The entire system is collapsing

Das Handelsblatt hat ein ausführliches Interview mit „Mr. Dax“ Dirk Müller über die Entwicklung der Finanzkrise, ihr aktueller Stand und seine Forderungen nach Konsequenzen veröffentlicht.

Hier ist eine Liste der wichtigsten Statements aus dem Internet:

„Nein, es gibt sicherlich keine Entwarnung denn kaum ein Problem wurde gelöst – die meisten wurden lediglich verschoben.(…)“

„Zu den kritischsten Momenten in Deutschland zählten die Stunden, bevor die Kanzlerin die Garantie für das Ersparte der Bürger ausgesprochen hat. In diesem Moment stand alles für wenige Stunden vor dem Zusammenbruch – der Sturm auf die Banken hatte bei uns bereits begonnen.

„Die amerikanischen Notenbank (ist der größte Gewinner in der Krise), die ihre Befugnisse erneut stark erweitern konnte.“

Außerdem fordert Müller die Abschaffung der FED, deren Gründung seiner Meinung nach 1913 einem Staatsstreich ähnelte. „Die Fed ist nach wie vor im wirtschaftlichen Besitz der großen amerikanischen Banken, die somit faktisch ihre eigenen Leitzinsen bestimmen und das Geld des Staates beherrschen.“

Auch eine mögliche Manipulation der Märkte durch die FED bestätigt Müller:“Die Existenz der Plunge Protection Teams (offizieller Name: Working Group on Financial Markets) ist kein Mythos, sondern ein nachweisbarer Fakt.“

Ebenfalls interessant:

„Den Einfluss von Goldman Sachs (auf die US-Regierung) kann man nicht überschätzen.“

Den IWF bezeichnet Müller als „verlängerten Arm der USA“, über den sie in die europäische Region hineinregieren können. Daher ist das Einbinden des IWF in die Rettungspläne für Griechenland seiner Meinung nach ein großer Fehler.

Nach Griechenland erwartet Müller große Probleme für Portugal, Spanien und anschließend Großbritannien.

Hier kann man sich das ganze Interview durchlesen:

Handelsblatt: Interview mit Dirk Müller: „Alles stand vor dem Zusammenbruch“

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