Artikel-Schlagworte: „Wolfgang Schäuble“
EU:
Welt: Verschuldetes Griechenland – Schäuble prophezeit Erstarken der EU durch Krise (da ist wohl mehr Schäubles Wunsch Vater des Gedanken?)
Griechenland:
Handelsblatt: Rettungsplan: Endspurt im griechischen Schulden-Drama
FTD: Merkel zur Griechenlandkrise – Merkel droht Schuldenstaaten mit Entmündigung
SPIEGEL: Griechen rebellieren gegen das Spar-Diktat
Welt: Konzerne fordern Geld aus Griechen-Rettungpaket
USA:
Handelsblatt: In der Zange: Obama und die Ölkatastrophe
Landtagswahl in NRW:
SPIEGEL: Dubiose Wahlkampfgruppe – Rot-Grün prangert Finanztrick der Rüttgers-CDU an (War es das schon für Rüttgers?)
onzerne fordern Geld aus Griechen-Rettungpaket
Vulkanausbruch auf Island:
FTD: Wirtschaft drohen Millionenschäden
FTD: Was die Asche mit uns macht (Asche ist nur in einer sehr hohen Konzentration gefährlich für die Gesundheit / Es wird jedoch empfohlen, sich drinnen aufzuhalten, wenn sich die Asche auf dem Boden absetzt / Auch wer an Asthma leidet, sollte sich der Asche nicht direkt aussetzen)
SPIEGEL: Was der Ascheregen für unser Klima bedeutet
Infokriegernews: Interview mit renomiertem Vulkanologen zum Vulkanausbruch in Island
ef: Vulkanausbruch: Was steckt wirklich hinter den Flugverboten? (Hinweise auf Terror-Alarm?)
Goldman Sachs:
FTD: SEC klagt Goldman Sachs an
Handelsblatt: US-Behörden klagen Goldman Sachs wegen Betrugs an
EU:
Lt. diesem Artikel der Financal Times Deutschland droht uns nach der Landtagswahl in NRW eine “Sparorgie mit harten Einschnitten für die Bürger”:
FTD: Schäubles geheime Sparpläne
Anscheinend wartet man im Finanzministerium noch die anstehende NRW-Wahl ab, bevor man sich aus der Deckung wagt und mit seinen Sparplänen an die Öffentlichkeit geht.
Dabei dürfte den meisten ja klar sein, dass gespart werden muss. Man kann sich wohl wieder mal auf einen Wahlkampf mit belanglosen und nichtssagenden Parolen “freuen”.
Interessanterweise hat sich die Bundesregierung bei vielen Wählern es jetzt schon verscherzt, dabei kommen die harten Einschnitte alle noch.
Neben einem harten Sparprogramm spekuliert die FTD auch über die Erhöhung von Steuern und Abgaben, um den Haushalt zu sanieren. Aber wie steht dann die FDP da, die ja Steuersenkungen im Bundestagswahlkampf versprochen hat?
Um den europäischen Stabilitätspakt besser durchsetzen zu können fordert Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in der ZEIT[1]: “Wir brauchen bessere Instrumente, um den Stabilitätspakt durchzusetzen. Und wir brauchen mehr Koordinierung im Sinne einer Wirtschaftsregierung – auch wenn wir den Begriff nicht so sehr lieben. Das alles führt nicht zu weniger, sondern zu mehr Europa.”
Weiter fügt Schäuble hinzu: “Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die volle Integration der neuen Mitgliedstaaten in unserem Interesse ist. Wie wollen Sie denn die ostdeutschen Länder wirtschaftlich auf die Beine kriegen, wenn nicht durch das Aufwachsen einer neuen Zentralität?”
Außerdem fordert Schäuble ein “bundesstaatliches Europa“, allerdings nicht wie eine Bundesrepublik Deutschland. Warum nicht wie die BRD, steht leider in dem Artikel nicht dabei. Aktuell wirkt das Gebilde der BRD immerhin noch wesentlich demokratischer als die EU-Strukturen. Wohin soll nach Schäubles Ansicht sich also ein immer mehr zentral verwaltetes Europa entwickeln? Nach den Eindrücken seiner Amtszeit als Innenminister klingen solche Äußerungen nicht gerade positiv.
Die Skepsis in der Bevölkerung hat er schon mitbekommen, aber er ist der Meinung, “dass es der Politik gelingen wird, ein bundesstaatliches Europa zu vermitteln”. Positives Denken ist ihm also nicht fern. Realistisch ist das ganze allerdings nicht, betrachtet man nur mal die Kommentare unter dem ZEIT-Artikel.
Es ist immer wieder erfreulich zu sehen, wie gut mittlerweile die Leserschaft solche Äußerungen von unseren Politikern durchschauen und einordnen können. Leider dürfte dieser Durchblick noch nicht stellvertretend für die Gesamtbevölkerung stehen. Noch schauen zuviele einfach nur “in die Röhre” oder meinen, durch die Lektüre der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben (mit der man seine Meinung bilden soll) schon ausreichend informiert zu sein.
Quelle:
[1]: ZEIT: Schäuble fordert Wirtschaftsregierung für Europa
Wie die “Forschungsgruppe Wahlen” am 26.03.10 in Mainz veröffentlichte, ist lt. “Sonntagsfrage” die schwarz-gelbe Koalition in Berlin weiter ohne Mehrheit. Aktuell kämen CDU/CSU auf 37% (+1), die FDP auf 9% (-1), die SPD auf 26% (+1), Grüne auf 13% (-1) und die Linken auf 11% (+1). Damit kommen Schwarz-Gelb auf 46%, die Opposition im Bundestag auf zusammen 50%. Die sonstigen Parteien waren leider erneut nicht weiter aufgeschlüsselt.
In der politischen Stimmung sieht es für die FDP aktuell noch düsterer aus. Ohne Berücksichtigung der längerfristigen Wählerbindungen, die in die Sonntagsfragen einfließen, liegt die FDP nur noch bei 6%, die Union dafür immerhin bei 40%.
Weiter verschlechtert hat sich die Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung. Nachdem Anfang des Monats noch 42% mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden waren, sind es jetzt nur noch 36%. Stellt sich nur die Frage, warum die anderen 64% trotzdem teilweise die aktuelle Regierung noch wählen würden. Oder sie stellt sich auch nicht, wenn man sich die Opposition mal genauer anschaut.
In der Liste der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker liegt Angela Merkel knapp vor Karl-Theodor zu Guttenberg. Auf den weiteren Plätzen folgen Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel, Horst Seehofer. Die weiteren Politiker in der Rangliste liegen mit ihrer durchschnittlichen Bewertung im negativen Bereich: Philipp Rösler, Gregor Gysi, Guido Westerwelle.
Besonders bemerkenswert ist das Abschneiden von Guido Westerwelle. Noch nie zuvor ist ein Außenminister oder FDP-Vorsitzender im Politbarometer schlechter bewertet worden. Ist ja auch mal ein schöner Rekord.
Warum die anderen Politikerkollegen Westerwelles nicht ähnlich schlechte Bewertungen bekommen haben, bleibt wohl das Geheimnis der Befragten. Aber schließlich ist ja der Guttenberg auch so “sympathisch”, der Steinmeier so “seriös” und unsere Angela die “eiserne Lady von Europa”.
Quelle:
Politbarometer März II 2010
A pro pos Politiker, die auch auf die negative Bewertungsskala gehören: Hier ist noch ein aufschlussreiches Video über Wolfgang Schäuble:
Youtube: Die witzige Welt des Wolfgang Schäuble
