Wer sich dem Thema „europäische Zahlungsbilanzkrise“ von wissenschaftlicher Seite her nähern will, der sollte sich mal die Ausgabe 16/2011 vom „ifo-Schnelldienst“ durchlesen.

Die Ausgabe umfasst zwar ganze 100 Seiten, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen.

Immerhin kann man dort in einzelnen Artikeln die Sicht folgender Autoren nachlesen:
Hans-Werner Sinn, Helmut Schlesinger, Wilhelm Kohler, Charles B. Blankart, Manfred J.M. Neumann, Peter Bernholz, Thomas Mayer, Jochen Möbert und Christian Weistroffer, Georg Milbradt, Stefan Homburg, Friedrich L. Sell und Beate Sauer, Ingo Sauer, Jens Ulbrich und Alexander Lipponer, Christian Fahrholz und Andreas Freytag, Ulrich Bindseil, Philippine Cour-Thimann und Philipp König, Franz-Christoph Zeitler, Klaus Reeh.

U.a. werden folgende Themen behandelt:
– Die europäische Zahlungsbilanzkrise – eine Einführung
– Zahlungsbilanzkrisen im Eurosystem: Griechenland in der Rolle des Reservewährungslandes?
– Refinanzierung der Banken treibt Target-Verschuldung
– Was haben die Leistungsbilanzdefizite der GIPS-Länder mit ihren Target-Schulden bei der EZB zu tun?
– Makroökonomische Ungleichgewichte in der EWU und das Eurosystem
– Anmerkungen zum Target2-Streit
– Geld-, Kapitalmärkte und Wohlfahrt: Eine Wirkungsanalyse der Target2-Salden
– Die sich auflösende Eigentumsbesicherung des Euro
– Salden im Zahlungsverkehrssystem Target2 – ein Problem?
– Ein Lösungsweg für die europäische Zahlungsbilanzkrise? Mehr Markt wagen!

In den Artikeln und anhand anschaulicher Grafiken wird gezeigt, dass die Diskussion und Sorge um die europäische Zahlungsbilanzkrise, vor der v.a. Hans-Werner Sinn öffentlich immer wieder warnt, mehr als berechtigt ist.

Hier geht es direkt zu der Ausgabe:
ifo-Schnelldienst 16/2011


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