Schwache Konjunkturaussichten ließen heute den Deutschen Aktienindex erstmals seit Januar wieder unter die Marke von 6000 Punkte fallen.

Als mögliche Ursachen wurden von Händlern Konjunktursorgen sowie Sorgen vor dem weiteren Verlauf der Euro-Schuldenkrise genannt.

Nach dem Schock durch die schlechten US-Arbeitsmarktzahlen wird Spanien immer mehr zum „Sorgenkind“ in der Euro-Zone.

Seit dem letzten Hoch Mitte März hat damit der DAX schon über 17 Prozent verloren.

Nun wird schon wieder auf neue Hilfen seitens der Notenbanken (v.a. der EZB und der FED) spekuliert. Erwartet wird eine erneute Lockerung der Geldpolitik, ansonsten dürften die Indices weiter fallen.

Dass mit noch mehr Gelddrucken die weltweiten Konjunktursorgen nachhaltig vertreiben werden, darf allerdings stark bezweifelt werden. Eher zeigt der Ruf nach einer noch höheren „Dosis“ der Geldmarktpolitik, dass das gesamte System schon vollkommen süchtig und abhängig von immer höheren Hilfen der Notenbanken ist. Das geht vielleicht noch eine gewisse Zeit lang, aber sicher nicht mehr lange gut.

Quellen:
Reuters: Konjunkturpessimismus drückt Dax unter 6000 Punkte
Zeit: Unsichere Wirtschaftsaussichten lassen Dax verlieren


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