Die Risikoprämien auf portugiesische Staatsanleihen steigen wieder steil an. Die EZB sieht sich daher zum eingreifen gezwungen.

Am Donnerstag sind die Risikoprämien auf Staatsanleihen Portugals auf ein Rekordhoch von 7,64 Prozent für zehnjährige Anleihen gestiegen. Das entspricht einem Plus von 0,28 Prozent zum Vortag.
Um die Mittagszeit hat sich die Lage wieder etwas entspannt, allerdings betrug der Zinssatz immer noch 7,32 Prozent.

Um die Kurse zu stützen, soll die EZB nun portugiesische Staatsanleihen aufkaufen, wie Reuters berichtet.

Im April und Juni muss Portugal Anleihen im Umfang von 9,5 Mrd. Euro refinanzieren. Im Juni könnte das schwierig werden, meint Commerzbank-Analyst David Schnautz.

Ein möglicher Ausweg bis dahin wäre, wenn der Euro-Rettungsfonds einspringen und die Staatsanleihen aufkaufen würde. Dazu müssten aber erst die Befugnisse der Europäischen Finanzfinanzierungsfazilität (EFSF) erweitert werden.

Quelle:
FTD: Panik vor Portugal-Pleite kehrt zurück


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