Lt. Medienberichten heben griechische Bürger weiter massiv Geld von ihren Konten ab. Lt. Daten, die von der EZB veröffentlicht wurden, sanken die Einlagen im Privatsektor im Juni um fast 5 Prozent.

Damit erreichen nun die Einlagen ihren niedrigsten Stand seit immerhin sechs Jahren. Damit gerät das griechische Bankensystem immer weiter unter Druck.

Auch sinkt die Kreditvergabe seitens der Banken immer weiter ab. Grund sind aber auch konjunkturelle Effekte. Dank der mittlerweile fortschreitenden Rezession in vielen Euro-Ländern halten sich viele Unternehmen mit Investitionen zurück.

Und gerade jetzt mehren sich die Stimmen, die einen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone fordern. So spricht CSU-Politiker Markus Söder z.B. Griechenland den Willen zu Reformen ab. Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hatte sich zuletzt sehr negativ über die griechischen Reformen geäußert.

Verzweifelt versucht nun Griechenland mit einem neuen Sparpaket die europäischen Geldgeber gnädig zu stimmen. Die Chancen stehen aber von Tag zu Tag schlechter. Das Land schafft es einfach nicht, sich aus der Krise herauszusparen. Und genau das sollten sich andere Krisenstaaten in Südeuropa genau ansehen und analysieren, wenn es ihnen am Ende nicht ebenso ergehen soll.

Quellen:
Welt: Griechen heben ungebremst Geld von den Banken ab
Sueddeutsche: Söder spricht Griechenland Willen zur Reform ab
Tagesschau: Neues Sparpaket soll Troika gnädig stimmen


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