In einem Interview mit der Börse Stuttgart wurde der Finanzexperte Stefan Riße zu möglichen Konsequenzen eines Euro-Austritts von Ländern wie Griechenland, Portugal, Irland etc. befragt.

Insgesamt ist Riße nicht so pessmistisch wie sich viele Politiker und Experten in den letzten Tagen öffentlich äußerten zu dem Thema. Wenn Griechenland und andere Staaten aus dem Euro austreten, dann geht nicht die Welt gleich unter.

Es ist dann eher zu erwarten, dass der Euro der verbliebenen „Kernländer“, wie die Benelux-Staaten oder z.B. Deutschland, entsprechend aufwerten würde. Das würde zwar alles zu gewissen Verwerfungen führen, aber nicht unbedingt zu mehr.

Außerdem fühlt sich Riße von den aktuellen Entwicklungen bestätigt. Denn seit Jahren schon hält er für möglich, dass einzelne Länder des Euro-Raums aus der gemeinsamen Währung aussteigen werden. Und das wird auch niemand verhindern können.

Den Euro sieht er in dem Fall zwar in „gewisser Gefahr“. Aber das müsse nicht heißen, dass dann gleich ganz Europa auseinanderbricht.

Quelle:
BoerseStuttgart (auf Youtube): Der Griechenland-Faktor: Folgen für die Finanzmärkte


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