Im Jahr 2009 brach der Welthandel nach Angaben der WTO um ganze 12 % ein, so stark wie seit 1945 nicht mehr.

Anfang Dezember war von der WTO noch ein Einbruch von 10 % erwartet worden.

Nach dieser Nachricht rutschte der DAX erstmal weiter ab, erholte sich danach aber wieder.

„Zum Jahreswechsel wurde groß gefeiert, dass die Rezession überwunden ist, jetzt stellen wir fest, dass die Erholung tatsächlich holprig ist“, sagte Michael Köhler von der Landesbank Baden-Württemberg.

„Der schwache Ifo-Index und das US-Verbrauchervertrauen gestern haben durchaus einen Schock ausgelöst“, sagte ein Händler. „Es ist unglaublich schwer, Anleger zum Einstieg zu motivieren, wenn der Markt derart schnell einknickt.“ Dazu kämen laut Aktienanalyst Köhler die Sorgen um die wirtschaftliche Lage in Griechenland.

In Folge der Krise ist auch Deutschlands Defizit wieder über die Maastricht-Grenze von 3% gestiegen. Genau betrug das Defizit im vergangenen Jahr 79,3 Mrd. Euro bzw. 3,3 % vom BIP.

Quellen:
SPIEGEL Online: Welthandel erleidet Rekordeinbruch
SPIEGEL Online: Deutsches Defizit steigt auf 3,3 Prozent


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